Wearables: 180 Prozent Wachstum in 2014 – so Studie

5. Januar 2015 | by Silvia Kling

Wearables: 180 Prozent Wachstum in 2014 - so Studie

Keine Frage: Das Jahr 2014 war das Jahr der Wearables. Der deutsche Markt für Smartwatches, Fitness-Bänder & Co. ist im Vergleich zu 2013 in 2014 Studien zufolge um knapp 180 Prozent gewachsen – im Weihnachtsgeschäft zogen Absatz und Umsatz noch einmal deutlich an.

Laut einer Handelsumfrage des Centre for Retail Research (CRR) und CE-Riese Samsung waren Wearables rundum die beliebtesten Weihnachtsgeschenke – gut eine Millionen Geräte sollen zur Xmas-Saison 2014 verkauft worden sein. Summa Summarum sollen im gesamten Jahr 2014 im Wearables-Markt in Deutschland satte 465 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet worden sein.

So das Centre for Retail Research (CRR) bei einer Umfrage unter großen Handelshäusern und -ketten heraus1. Die Händler gehen davon aus, dass der Markt zum Weihnachtsgeschäft sogar noch einmal kräftig zulegen wird – Smartwatches & Co. erweisen sich als beliebtes Weihnachtsgeschenk.

Rund 965.600 Wearables, also Smartwatches, Fitness-Tracker, intelligente Kleidungsstücke, mobile medizinische Geräte und Datenbrillen sollen über den Ladentisch gegangen sein. Mit das größte Wachstum in 2014 machen die Händler bei den Smartwatches aus: Um 614,5 Prozent – von circa 75.000 in 2013 auf etwa 540.000 Stück – sind die Verkaufszahlen laut der Centre for Retail Research (CRR)-Studie gestiegen.

Wearables: Der neue Technologie-Trend

In den vergangenen Jahren haben digitale Technologien sich stark verändert. Breitbandinternet, Wi-Fi, Bluetooth und die weltweite Verbreitung von Smartphones haben die Technologie mobiler und alltagstauglicher gemacht. 2013 nutzten 85 Prozent der Deutschen regelmäßig einen Internetanschluss und bereits 51 Prozent besaßen ein Smartphone2. Wearables sind der nächste Schritt dieser Entwicklung hin zum vernetzten Nutzer.

Ein weiterer Faktor ist ein wachsendes Fitness-Bewusstsein in der Gesellschaft. Insbesondere die Gruppe der sogenannten „Early Adopter“ nutzt bereits die verschiedensten Gesundheits-, Sport- und Fitness-Tracker, die gewöhnlich am Hand- oder Fußgelenk getragen werden.

Diesen Trend belegt auch eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK)3, bei der 1.000 Konsumenten nach ihren Erwartungen an Smartwatches und Fitness-Tracker befragt wurden: Vor allem Fitness-Tracking-Möglichkeiten wünschen sich die Deutschen von Smartwatches: Für ein Viertel (25 Prozent) der Befragten hatte diese Funktion oberste Priorität.

Etwa die Hälfte der Konsumenten (47 Prozent) würde zudem eine Smartwatch mit eigener SIM-Karte wie die Samsung Gear S bevorzugen. Insgesamt 73 Prozent der Befragten ziehen in Erwägung, Wearables zu tragen und zu nutzen.

+ Link: Samsung.de

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