Graphen macht Bildschirme biegsam #VIDEO

23. September 2014 | by Fritz Effenberger

Das „Wundermaterial“ Graphen ist zwar teuer in der Herstellung, hat aber Vorteile, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Eine der angenehmen Eigenschaften des Kohlenstoff-Nanomaterials ist, dass man es dazu bringen kann, elektrischen Strom zu leiten, als ob es sich um Metall handeln würde. Seine enorme Stabilität verliert es dadurch trotzdem nicht.

Jetzt ist es Forschern des Cambridge Graphene Center in Zusammenarbeit mit dem E-Ink-Hersteller Plastic Logic gelungen, ein Elektrophorese-Display unter Verwendung von Graphen herzustellen. Daraus würden sich zum Beispiel flexible Bildschirme machen lassen – etwas, woran die Wissenschaft schon seit Jahren mit wechselnden Ergebnissen arbeitet.

Im Labor läuft bereits ein E-Reader mit 150 ppi Auflösung, ohne Glasfront und Metallgitterrücken. Aber auch andere elektronische Bauteile können aus diesen Forschungsergebnissen entstehen; die Bildschirme sollen allerdings innerhalb von 12 Monaten verfügbar werden, wie uns Indro Mukerjee, CEO von Plastic Logic versichert.

+ Links: University of Cambridge, Photo: AlexanderAlUS, cc by sa

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