SmartHome | 360 Eye: Nun hat auch Dyson einen Saugroboter #Video

5. September 2014 | by Silvia Kling

Dyson 360 Eye: Ein intelligenter Saugroboter, der in der Lage ist, richtig zu reinigen - mit mehr Saugkraft als jeder andere Roboterstaubsauger #Video

Na also, geht doch – ein Saugroboter von Dyson war überfällig. Nun hat der Tech-Konzern aus UK heute auf der IFA in Berlin nachgelegt und mit dem Dyson 360 Eye Staubsauger einen Putzroboter präsentiert, der in der Lage ist, „wirklich zu reinigen“ – und das laut Hersteller mit mehr Saugkraft als jeder andere auf dem Markt erhältliche Roboterstaubsauger.

„Die meisten Roboterstaubsauger erkennen die Umgebung nicht, haben wenig Saugkraft und reinigen nicht richtig. Es sind Spielereien. Wir haben ein einzigartiges 360° Vision System entwickelt, mit dessen Hilfe unser Roboter erkennt, wo er ist, wo er war und wo er noch reinigen muss. Das Vision System kombiniert mit unserem digitalen High-Speed-Motor und der Zyklon Technologie ist der Schlüssel für einen leistungsfähigen Roboterstaubsauger – ein geniales, arbeitssparendes Gerät”, lobt James Dyson den neuesten Wurf seines Konzerns.

Angetrieben von dem digitalen Dyson Motor V2 setzt der Dyson 360 Eye Staubsauger auf die Root Cyclone Technologie zur effizienten Trennung von Staub und Schmutz, mit deren Hilfe Partikel bis zu einer Größe von 0,5 Mikrometer aufgenommen werden – 600 Mal kleiner als der Punkt am Ende dieses Satzes. Der Dyson 360 Eye Staubsauger reinigt besser als jeder andere Roboter-Staubsauger bei der Erstanwendung.

Dyson 360 Eye: Ein intelligenter Saugroboter, der in der Lage ist, richtig zu reinigen - mit mehr Saugkraft als jeder andere Roboterstaubsauger #Video

Der Dyson 360 Eye Roboter-Staubsauger erkennt seine Umgebung mithilfe eines einzigartigen 360° Vision Systems, entwirft anschließend einen detaillierten Grundrissplan zur intelligenten und systematischen Navigation und protokolliert seine Position. Infrarotsensoren arbeiten zusammen mit einem Objektiv oben auf dem Gerät, das eine 360°-Panoramakamera beinhaltet. Die Kamera erkennt den gesamten Raum gleichzeitig, so dass der Staubsauger seine Position triangulieren kann. Das Gerät verwendet anschließend Orientierungspunkte innerhalb der Aufnahmen, um zu ermitteln, wie es sich zwischen den Einzelbildern bewegt hat und aktualisiert das Umgebungsmodell entsprechend.

Die Elektrobürste des 360 Eye Staubsaugers verläuft über die volle Breite des Geräts und verlässt sich daher nicht auf Kehrvorrichtungen an der Seite, um die Ecken und Kanten eines Raumes zu reinigen. Sie verwendet die patentierte Carbonfaser-Technologie zur Entfernung von Feinstaub auf Hartböden und steife Nylonborsten zum Aufbürsten und Reinigen von Teppichböden.

Ähnlich wie bei einem Geländefahrzeug ermöglicht der Kettenantrieb des Dyson 360 Eye Roboterstaubsaugers, die Geschwindigkeit und Richtung auf allen Untergrundtypen beizubehalten und kleine Hindernisse zu überwinden.

Dyson Link App: Mit der von Dyson neu entwickelten App für iOS und Android behalten Dyson Besitzer die Reinigung im Blick – auch wenn sie nicht zu Hause sind. Sie können den Staubsauger sogar programmieren, wenn sie sich im Ausland oder Urlaub befinden, damit sie vom Urlaub in ein sauberes Zuhause zurückkehren. Mit einem Tastendruck kann eine einzelne Reinigung oder ein regelmäßiger Reinigungsplan geplant werden.

Hintergrundinformationen:

Forschung, Design und Entwicklung: Der Dyson 360 Eye Roboterstaubsauger ist das Ergebnis von 16 Jahren intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit von fast 200 Dyson Ingenieuren und einer Investition in Höhe von 150 Millionen Pfund (180 Millionen Euro). Dyson investierte weitere 28 Millionen Pfund (35 Millionen Euro) in die Entwicklung des neuen digitalen Dyson Motors.

Algebra, Wahrscheinlichkeitstheorie, Geometrie und Trigonometrie wurden kombiniert, um das weltweit neue Dyson 360 Eye Roboter Vision System zu entwickeln. Ein Team aus 31 Roboter-Software-Entwicklern arbeitete über 100.000 Stunden an der Entwicklung des Navigationssystems.

Autonome Reinigung: Die Kamera im Dyson 360 Eye Roboterstaubsauger erfasst 30 Aufnahmen pro Sekunde und ermöglicht dem Gerät eine effektive Analyse der Umgebung. Da die Verschlusszeit der Kamera auf die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Roboters abgestimmt ist, wird die Position immer auf den Millimeter genau bestimmt, sodass er immer genau weiß, wo er sich im Raum befindet und wo er schon gereinigt hat. Mittels Infrarotsensoren werden mögliche Hindernisse identifiziert. Während der Entwicklung haben die Dyson 360 Eye Roboterprototypen 1,5 Milliarden Bilder analysiert.

Imperial College London: Im Februar 2014 investierte Dyson 5 Millionen Pfund (6,2 Millionen Euro) in ein gemeinsames Robotertechnik-Laboratorium mit dem Imperial College London. Die Forschungsarbeit wird sich schwerpunktmäßig auf Visionssysteme konzentrieren, wie sie in dem Dyson 360 Eye Roboterstaubsauger zum Einsatz kommen, was zu weiteren neuen Roboterkapazitäten führen wird.

Dyson 360 Eye: Ein intelligenter Saugroboter, der in der Lage ist, richtig zu reinigen - mit mehr Saugkraft als jeder andere Roboterstaubsauger #Video

Tests:

Aufprallummantelung und Kettenantrieb: Der Kettenantrieb wurde auf einem Laufband mit Stufen getestet, die überwunden werden mussten. Dabei wurde die Federung über mehr als 224.000 Kontaktleisten über einen Zeitraum von über 1.000 Stunden getestet. Der Dyson 360 Eye legte bei den Laufbandtests 810 Kilometer zurück.

Gleichgewicht und Navigation: Die Dyson Ingenieure entwickelten funkgesteuerte Anlagen, die Tests auf Gleichgewicht und Navigationseffizienz für Hindernisse ermöglichten. Das Gerät wurde auf unterschiedlichen Bodentypen und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten getestet. Die Beleuchtung wurde heruntergedimmt und verstärkt. Alle Variablen wurden berücksichtigt.

Rekrutierung: Dyson beschäftigt weltweit 2.000 Ingenieure und Wissenschaftler. 300 weitere Ingenieure kommen bis Ende 2014 hinzu.

Patente: Weltweit bestehen 420 Patente und Patentanträge bezüglich der Technologie, die im Dyson 360 Eye Roboter verwendet wird, einschließlich Patenten bezüglich Dysons digitalem Motor V2.

Fassungsvermögen und Gewicht: Das Gerät nimmt bis zu 0,4 Liter Schmutz und Staub auf und wiegt 2,37kg.

Betriebs- und Ladezeit: Dockt sich selbständig an und lädt sich auf, sobald der Ladestand des Akkus niedrig ist. Der Lithium-Ionen-Akku ermöglicht eine Betriebszeit von 20-30 Minuten ohne Leistungsabfall.

Verfügbarkeit: 2015

Hinweis: Alle Leistungsangaben beziehen sich auf Geräte, die im Juli 2014 auf dem japanischen Markt erhältlich waren. Die Angaben sind nur dort zutreffend, wo das Produkt verfügbar ist.

Die Dyson Link-App ist möglicherweise nicht in allen Märkten erhältlich.

+ Link: www.dyson360eye.com / Fotos: MomentiMedia 

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