Foto-Apps | Besser fotografieren mit dem iPhone 5S

2. September 2014 | by Torsten Könekamp

Foto-Apps | Besser fotografieren mit dem iPhone 5S

Neues iPhone, neuer Prozessor: Im iPhone 5S steckt ein A7-Prozessor, der als erster Smartphone-Chip überhaupt mit 64-Bit-Technologie arbeitet. Der neue Prozessor soll doppelt so viel Rechenpower haben wie beim Vorgänger. Kamera-App in den Browser und wieder zurück wechseln. Ein Highlight beim iPhone ist die neue iSight-Kamera auf der Rückseite. Sie löst mit acht Megapixeln auf, allerdings ist sie dank einer Fünf-Elemente-Linse deutlich lichtstärker als vorher (f2.2-Blende statt f2.4). Außerdem erfasst der neue Sensor ein 15 Prozent größeres Gebiet.

Vor allem bei schlechten Lichtbedingungen soll das neue iPhone 5S punkten: Der Knipse steht nun ein Doppel-LED-Blitz zur Seite, einer erzeugt ein weißes, der andere ein bernsteinfarbenes Licht. Dadurch wirken Hauttöne realistischer und Gelb- und Blaustiche werden vermieden. Wie gut das funktioniert, konnten man an diversen Orten testen.

Besser fotografieren mit dem iPhone 5S

Die Kamera-Software wurde mit iOS 7 ebenfalls überarbeitet: Es gibt nun verschiedene Effekte wie Sepia- und Schwarzweiß-Filter – Instagram lässt grüßen. Und mit einem „Burst“-Modus können nun 20 Bilder in zwei Sekunden aufgenommen werden, das iPhone sucht anschließend den gelungensten Schnappschuss heraus. Das kann praktisch sein bei schnellen Motiven wie spielenden Kindern oder rennenden Tieren. Videos nimmt die Kamera in HD-Ready-Auflösung (720p) mit 120 Bildern pro Sekunde auf und ermöglicht so beeindruckende Slow-Motion-Aufnahmen.

Noch mehr Fotospaß beim iPhone 5S gibt’s mit folgenden tollen Apps …


MajiCam Pro

Die App bietet Dutzende Effekte, die in Echtzeit auf das Kamerabild angewendet werden. Die 36 Effekte gliedern sich in drei Gruppen, mit denen Sie Verzerrungen am Bild vornehmen, Farben anpassen und Filter über das Bild legen.

 

 

Everyday

Jeder Mensch verändert sich im Laufe der Zeit. Halten Sie die täglichen Veränderungen Ihres Gesichts in der App „Everyday“ fest. So kann man jeden Tag ein Foto von Ihrem Gesicht und lassen Sie die Bilder als Video abspielen.

 

Pocketbooth

Foto-Streifen aus den klassischen Fotoautomaten sind auch heute noch ein beliebtes Andenken und sorgen für jede Menge Spaß. Die App Pocketbooth bringt Ihnen diesen Spaß auf Ihr iOS-Gerät. Wählen Sie in den Einstellungen verschiedene Filter, Effekte und Rahmenfarben und schießen Sie los. Im Abstand von ein bis fünf Sekunden macht die App bis zu vier Fotos, wahlweise mit der Front- oder Rückseitenkamera.

 

ProCamera

Mit „ProCamera“ holen Sie sich wichtige Features, die Sie von Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras kennen auch auf Ihr Apple-Handy. Selbstauslöser, Verwacklungsschutz und Finger-Zoom sind kein Problem. Dank eines internen Sensors sehen Sie beim Schießen des Fotos, ob Sie das Handy gerade halten – so vermeiden Sie spätere Überraschungen. Zusätzlich lassen sich Kontrast, Helligkeit und Belichtung der Bilder nachträglich anpassen und auf Wunsch direkt per E-Mail verschicken.

 

Camera Genius

stülpt der Kamera des iPhones ein neues User Interface über und verpasst ihr dabei noch einige praktische Funktionen. Auf Wunsch verwandelt sich so etwa der gesamte Touchscreen des iPhones in den Auslöser. Dazu lassen sich Hilfslinien einblenden, damit verwackelte Fotos der Vergangenheit angehören. Darüber hinaus gibts einen Stabilisator und einen Selbstauslöser sowie eine Serienaufnahme-Funktion.

 

Hipstamatic
ist eine absolute Hype-App und erfreut sich großer Beliebtheit. Diese App ist eigentlich eine Sammlung von Plastikkameras und liefert das entsprechende Old-School-Flair Ein bisschen schade ist es ja schon, auf digitalen Fotos sucht man meist vergebens nach Besonderheiten, wie man sie aus dem Zeitalter der Analogkameras kennt. Die App „Hipstermatic“ fürs iPhone bringt jede Menge Features wie verschiedene Linsen, Filme und sogar Blitze in die Digitalfotografie ein. Die Grundausstattung der App beinhaltet drei verschiedene Linsen, drei Filme und zwei Blitze – mehr gibt es gegen Aufpreis.

 

Camera+

Mit dieser App kann zumindest jedes Foto einzigartig werden. Sie können entweder mit der App-internen Kamera Fotos schießen, oder Bilder aus Ihrer Foto-Bibliothek importieren. Im Vergleich zur Standardkamera bringt die Cam in der App noch einiges mehr an Ausstattung: Neben dem 6-fach Digital-Zoom, dem digitalen Bildstabilisator und einer Auslöseverzögerung von fünf Sekunden können Sie Fotoserien und vieles mehr erstellen.

 

Instagram

Instagram ist neben Hipstamatic wahrscheinlich die Kamera-App, die sich am häufigsten auf iPhones findet. Nach der Anmeldung wählen Sie User deren Neuigkeiten Sie gerne sehen möchten und laden Sie Facebook- oder Twitter-Freunde ein. Schießen Sie Fotos, bearbeiten Sie diese mit verschiedenen Filtern und veröffentlichen sie diese mit Angaben zum Ort. Liken Sie tolle Fotos anderer User und hinterlassen Sie Ihre Kommentare.

 

Vapp

Diese clevere kleine App ermöglicht das Auslösen der iPhone-Kamera, ohne das iPhone überhaupt in der Hand zu haben. Fotografiert wird stattdessen mit Sprachbefehlen. Damit eignet sich die App insbesondere für Situationen, in denen der Fotograf selbst gerne mit auf dem Bild sein möchte – entweder bei Selbstporträts oder Gruppenaufnahmen. Vapp eignet sich auch, um das Verwackeln der Kamera beim Auslösen zu verhindern – sofern man sein iPhone auf einem Stativ montiert hat.

 

3 D Kamera
Mit dieser App kann man Fotos in 3D aufnehmen und diese mit seinen Freunden über Facebook und Twitter teilen. Nachdem man ein linkes und ein rechtes Bild aufgenommen hat (oder zwei Bilder aus seinem Album ausgewählt hat), kann man das 3D-Foto entweder mit einer 3D-Brille, als Stereogram oder als Wigglegram betrachten. Die App unterstützt allerdings nur hochformatige Fotos – Bilder im Querformat kommen nicht in den Genuss, in 3D dargestellt zu werden.

 

CameraBag
Die App macht ihrem Namen alle Ehre, denn es handelt sich um eine kleine Sammlung unterschiedlicher Kameras. Diese App emuliert den Stil einiger klassischer Kameras und führt so dazu, dass man aus seinen Bildern beispielsweise ein Foto im klassischen Look von Sofortbildkameras, diverse lomografischer Kameras oder einer Fisheye machen kann. Man kann Fotos entweder direkt aus der App heraus knippsen, oder Bilder aus seinem Album mit einem der Filter versehen.

 

Crazy Shot
Keine Kamera-App ist mit Crazy Shot vergleichbar, denn statt den iPhoneographen beim Fotografieren zu unterstützen, macht die App was sie will. Crazy Shot löst mitten in der Bewegung einfach irgendwann aus, so dass jedes Foto eine Überraschung wird. Die Schnappschussfunktion lässt sich nach Ausrichtung, Neigung oder Rollwinkel des iPhone programmieren. Die App nutzt eine Serienbildfunktion, die sicher stellen soll, dass auch auf jeden Fall ein brauchbares Foto entsteht. Mag unsinnig klingen, macht aber dennoch eine Menge Spaß.

 

Infinicam
Die Entwickler von CameraBag haben mit Infinicam die Möglichkeiten für iPhoneographen erweitert. Statt einer fest vorgegebenen Auswahl an Kameras bietet Infinicam eine grenzenlose Auswahl an Filtern und Effekten. Mit nur einem Touch kann man so einen neuen Kamerastil generieren. Das hat ein wenig Ähnlichkeit mit einem Glücksspiel oder einem Zufallsgenerator, macht aber unglaublich Spaß. Stolpert man über einen Kamerastil, der einem besonders gefällt, kann man diesen abspeichern und in Zukunft direkt anwählen.

 

Magic Shutter
Magic Shutter sticht aus der Masse an Kamera-Apps heraus, da der Fokus dieser App auf Langzeitbelichtungen liegt. So kann man seine Fotos beispielsweise länger belichten, um mit Licht zu malen (Light Painting) oder aber um das Umgebungslicht zu nutzen, um seine Bilder natürlicher zu belichten. Natürlich ist diese Art der Langzeitbelichtung mit der einer digitalen Spiegelreflexkamera nicht zu vergleichen, aber dennoch eine nette Erweiterung der fotografischen Möglichkeiten des iPhones. Die App nutzt eine Kombination der Foto- und Videofunktionen des iPhones und eröffnet ambitionierten Fotografen ganz neue Möglichkeiten.

 

Paper Camera

Diese Kamera-App zeichnet sich dadurch aus, dass der Nutzer die gewünschten Bilder bereits vor dem Auslösen auswählt und den Effekt schon vor der Aufnahme angezeigt bekommt. Die Sammlung von Effekten umfasst unter anderem Cartoon, Sketch, Comic-Buch, Halftone, Noir und Neon. Es ist auch möglich, bestehende Fotos zu importieren und dann in Paper Camera mit den gewünschten Effekten zu versehen.

 

Photosynth
Eine wirklich gelungene App von Microsoft auf dem iPhone? Die Antwort lautet Photosynth. Mit dieser Kamera-App kann man ohne viel Aufwand tolle Panoramen seiner Umgebung aufnehmen – 360 Grad und in alle Richtungen. Hierzu muss man einfach einmal den Auslöser betätigen und dann sein iPhone langsam in die gewünschten Richtungen bewegen. Photosynth macht weitere Aufnahmen und fügt diese dann zu einem Panorama zusammen, das man über Facebook mit Freunden teilen kann. Bisher ist es allerdings nicht möglich, die Panoramen von seinem Smartphone herunter zu laden, ohne sich bei Windows Live oder Facebook anzumelden.

 

PicLab HD
Mit PicLab HD lassen sich sowohl direkt mit der App aufgenommene als auch bereits abgespeicherte Fotos bearbeiten. Zum Funktionsumfang gehören unter anderem Anpassung von Bildgröße, Positionierung, Farbanpassungen, Ebenen für Illustrationen und andere Design-Elemente sowie das Hinzufügen von Text. PicLab HD ermöglicht die Bearbeitung mit Hilfe von Ebenen und beinhaltet eine ganze Reihe unterschiedlicher Licht- und Film-Effekte. Dazu kommen vorgefertigte Filter und ein Tool zur Feinanpassung von Helligkeit, Kontrast, Belichtung, Sättigung und Blur.

 

Pro HDR
High Dynamic Range wurde vor einiger Zeit relativ inflationär eingesetzt. Dennoch lassen sich mit HDR toll aussehende Fotos produzieren. Die App Pro HDR automatisiert den Prozess der HDR-Fotografie auf dem iPhone, indem sie ein unter- und ein überbelichtetes Foto aufnimmt und zusammenfügt. Auf diese Weise wird der typische HDR-Effekt erzielt. Die App eignet sich besonders für sehr kontrastreiche Motive. Pro HDR unterstützt bei neueren Geräten sowohl die Front- als auch die Rear-Kamera.

 

ShakeItPhoto

Shake it like a polaroid picture – bei dieser App schießt man ein Foto, spuckt das iPhone das Bild virtuell wie eine Polaroidkamera aus und man muss sein iPhone schütteln wie man es damals mit seinen Polaroids tat. Für Retro-Fans in jedem Fall eine nette App, denn sie lässt nicht nur mit den Animationen, sondern auch mit dem Sound die guten alten Zeiten aufleben.

 

Snappy
Die Kamera-App Snappy bietet insgesamt fünf Modi. Im Motion Modus schießt man ein Foto, wenn man sein iPhone schüttelt, was zu unerwarteten Bildern führen kann. Im Stable Modus nimmt die App erst ein Foto auf, wenn man sein iPhone wirklich ruhig hält, während der Sound Modus erst auslöst, wenn das Mikrofon ein lautes Geräusch aufnimmt. Außerdem gibt es auch noch einen Timer und einen Touch Modus. Für die Modi Motion und Stable kann der Nutzer die Sensibilität einstellen.

 

Filterstorm
Diese Bildbearbeitungs-App verrichtet ihr Werk sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad. Filterstorm beinhaltet eine beachtliche Anzahl an Werkzeugen für das Bearbeiten von Fotos. Unter den Funktionen befinden sich unter anderem Kurven, Schärferegeler, Farbkorrektur, Vignettierung, Tonwertkorrektur sowie Schwarz&Weiß. Der Fotograf kann die Anpassungen entweder auf das gesamte Bild oder einen markierten Bereich anwenden. Pinsel-, Farbbereich- und Farbverlauf-Werkzeuge erleichtern die Maskierung.

 

Facetune
Wer häufiger Portraits oder Selfies mit seinem iPhone aufnimmt, könnte hier den perfekten Begleiter finden. Die Foto-App ist darauf spezialisiert, Bilder von Gesichtern zu bearbeiten und zu optimieren. Der kleine Helfer beseitigt sowohl Pickel und Hautunreinheiten als auch Falten. Darüber hinaus ist es möglich, die Haut zu glätten, Zähne weißer zu machen und andere virtuelle Schönheitskorrekturen vorzunehmen. Das Interfase ist selbsterklärend, so dass auch unerfahrene Nutzer schnell zu ansehnlichen Ergebnissen kommen.

 

Laminar
Laminar (ehemals kostenpflichtig unter dem Namen Iris Photo Suite zu haben) bietet ebenfalls eine große Auswahl an unterschiedlichsten Bearbeitungsmöglichkeiten: vom Verbessern von Nachtaufnahmen mit einem künstlichen Blitz über das Ändern der Schärfentiefe bis hin zur Umwandlung eines Fotos in eine Zeichnung. Die App unterstützt unter anderem Histogramme, Farbbalance und das Verändern von Schatten sowie Highlights. Laminar bietet darüber hinaus unter anderem 27 Filter wie Sepia oder Rotfilter und zusätzlich auch 27 unterschiedliche Texturen.

 

Perfect Photo
bietet viele Werkzeuge und Funktionen professioneller Bildbearbeitungsprogramme. Dazu gehören unter anderem eine Rauschreduzierung, das Beschneiden und Rotieren von Fotos oder auch diverse Farb- und Belichtungseinstellungen. Neben diesen Werkzeugen bringt die Foto-App allerdings auch unterschiedliche Effekte wie zum Beispiel Vintage, Bleistiftzeichnung und Bloom mit. Die App beinhaltet auch diverse lomografische Effekte, Schwarz & Weiß und einen Invertieren-Effekt.

 

iPhoto
für iOS macht einen sehr guten Eindruck. Die Foto-App ist intuitiv zu bedienen und beinhaltet die wichtigsten Werkzeuge für die Bildbearbeitung plus einige fortgeschrittene Tools. Zu den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Bildbearbeitung gehören unter anderem Crop, Belichtung, Kontrast, Helligkeit, Farbmanagement, Weißabgleich und Effekte. Insbesondere glänzt die App mit einem durchdachten Interface, der umfangreichen Anbindung an soziale Netzwerke und der Integration von iCloud.

 


Pixlr Express

Die kostenlose und dennoch umfangreiche Bildbearbeitungs-App Pixlr Express bietet eine ganze Reihe nützlicher Werkzeuge inklusive Cropping und Rote-Augen-Entfernung. Neben den Bildbearbeitungs-Tools bringt die App auch Filter und Effekte wie Halftone, Wasserfarbe oder Bleistift-Effekte mit. Die kostenpflichtige Version bietet zusätzliche Filter.

 

Photoshop Touch
Fast alle Features aus der Tablet-Version finden sich auch in der Smartphone-App von Photoshop Touch. Das Interface hat Adobe allerdings an die in der Regel kleineren Bildschirme von Smartphones angepasst. Zum Funktionsumfang gehören auch bei der neuen Version diverse Kernfunktionen der Desktop-Variante wie Ebenen, fortgeschrittene Auswahlwerkzeuge und Filter. Mit dieser Bildbearbeitungssoftware lassen sich Fotos z.B. freistellen, drehen, in der Farbe anpassen, weichzeichnen oder zuschneiden. Auch Funktionen aus den Bereichen Belichtung, Sättigung, Graustufen, Kontrast, Nachschärfen und Rahmen stehen zur Verfügung.

Foto oben: Pixel Fantasy via Flickr/cc  | Foto iPhone: Apple.com/de

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