Startups | Feuchtemesser für Babywindeln – und andere innovative Ideen

30. Juli 2014 | by TechFieber.de

Erfinder aufgepasst: Die Idee vom Feuchtemesser für Babywindeln

Ein Feuchtemesser für Babywindeln, ein Armband, das Musik durch Vibrationen am Körper erlebbar macht, ein Starter-Kit zum Roboter-Selberbauen für Laien ohne Programmierkenntnisse. Gibt es nicht? Gibt es wohl, dank des Förderprogramms Hardware Accelerator Berlin können Start-ups nicht nur ihre kreativen Ideen und Geschäftsmodelle weiterentwickeln, sondern diese auch direkt mit geeigneten Partnerunternehmen als verkaufsfähige Produkte produzieren und vermarkten.

Conrad Electronic ist „Gold Partner“ des Förderprogramms Hardware Accelerator Berlin, gegründet 2013 von der Berliner Start-up- und Tech-Szene und unterstützt damit Erfinder und Start-ups ab Ende Juni 2014 unter anderem bei Musterentwicklung, Materialbeschaffung und Produktion sowie bei stationärem und Online-Vertrieb. „Wir sind selbst Innovationstreiber, Produktentwickler und Produzent.

Deshalb haben wir das Know-how, die Mittel und die Strukturen, um Erfinder bei der Umsetzung von guten Produktideen technisch, finanziell und organisatorisch zu unterstützen“, sagt Alexander Pöschl, Head of Corporate Development bei Conrad Electronic. „Mittelfristig möchten wir uns als direkte Anlaufstelle für Start-ups mit innovativen Technikideen positionieren.“

Erfinder aufgepasst: Die Idee vom Feuchtemesser für Babywindeln

Ob Messstation zur Überprüfung der Luftqualität im Wohnraum mit Tipps zur Verbesserung der Sauerstoffqualität oder Kamerastativ, das selbst bei Extremsport wackelfreie Bilder per Smartphone und Co liefert – nach der App-Welle der letzten Jahre sind aktuell wieder physische Produkte gefragt, die ganz normale Alltagsprobleme lösen und einfach zu bedienen sind.

Viele Jungunternehmer und Bastler, sogenannte „Makers“ treffen sich immer öfter zu Bastel-Wochenenden, den „Hackathons“, um neue, innovative Produkte zu entwerfen. Diese Produkte zählen meist zum „Internet der Dinge“, englisch „Internet of things“ und nutzen Mikrochips oder Sensoren, die z.B. in Kleidungsstücken eingearbeitet werden und bei Alltagsproblemen weiterhelfen.

„Gute Erfindungen, gerade im „Internet der Dinge“ gibt es viele, doch oft fehlt es den klugen Köpfen hinter der Produktidee an technischer Ausrüstung, finanziellen Mitteln, Lieferantenbeziehungen und Prozessen zur Fertigung und Vermarktung“, weiß Christian Bogatu, Mitbegründer von Hardware Accelerator Berlin. „Deshalb freuen wir uns, dass Conrad Electronic unser Förderprogramm als „Gold Partner“ unterstützt. Ohne die große finanzielle und prozesstechnische Unterstützung unserer Start-ups durch Conrad wäre das Programm so nicht umsetzbar gewesen.“

Und Alexander Pöschl ergänzt: „Unsere Motivation an dem Förderprogramm teilzunehmen, basiert auf unserem Versprechen, dass unsere Kunden bei Conrad stets die innovativsten Produkte finden. Das setzt voraus, dass wir diese Produkte kennen bzw. führen, bevor sie auf dem Markt allgemein bekannt sind. Wir möchten dabei auf Augenhöhe mit den Erfindern arbeiten, die vor Allem von unserem großen Kundenkreis profitieren und damit spürbar die Bekanntheit ihrer Produkte steigern können, wie z.B. die Kooperation mit dem Start-up Relayr zeigt. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet mit unserer Unterstützung ihr WunderBar-Starterkit: Eine Art „Schokoriegel“ mit sieben voneinander abtrennbaren Mini-Modulen, die eingearbeitet in Kleidung und Co. Größen wie Licht, Farbe, Abstand, Temperatur und Feuchtigkeit messen können.

So könnte z.B. die Idee vom Feuchtemesser für Babywindeln Realität werden. Den großen Nutzen des Starter-Kits haben bereits viele Anwender erkannt, was die Anzahl der Vorbestellungen belegt. “

Nach der Bewerbungs- und Auswahlphase starteten am 30.06.2014 16 Start-Ups, ausgewählt aus 80 Bewerbern, mit dem Förderprogramm Hardware Accelerator Berlin. Am 09. Juli 2014 fand der sogenannte „Demo Day“ statt: Hier stellten die ausgewählten Start-ups ihre Produktideen den Partnerunternehmen im Detail vor und haben die Chance auf weitergehende finanzielle, materielle und organisatorische Unterstützung.

+ Link: Conrad

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