Mobile | SMS-Flaute: Zahl verschickter Kurznachrichten knickt 9 Prozent ein

30. Mai 2014 | by Alex Reiger

 Mobile | SMS-Flaute: Zahl verschickter Kurznachrichten sinkt

Noch im Dezember 2012 hatte das Handy-Kurznachrichten-Format SMS sein 20-jähriges Bestehen mit einem Rekord gefeiert. In dem Jahr war die Zahl der verschickten Nachrichten in Deutschland um neun Prozent auf 59,8 Milliarden gestiegen. Im Folgejahr 2013 sank die Zahl der versandten Kurzmitteilungen dann erstmals. Sie ging um 37 Prozent auf 37,9 Milliarden zurück.

So eine Studie des Hightech-Verband Bitkom.

Die SMS war ursprünglich ein Nebenprodukt: Auf diesem Kanal wollten die Betreiber vor allem Informationen über eventuelle Netzstörungen an die Kunden verschicken.

Lange bevor die E-Mail mobil wurde, ermöglichte die SMS, Textnachrichten unabhängig von Ort und Zeit zu übermitteln. Die Vorteile der SMS: Sie funktioniert seit etwa 1994 auf jedem Handy und benötigt weder eine Internetverbindung noch eine gesonderte Anmeldung.

Beim Internet-Messaging via WhatsApp und Co. müssen Absender und Empfänger hingegen den gleichen Dienst installiert haben. Jeder Deutsche verschickt im Schnitt derzeit rund 450 Kurznachrichten pro Jahr.

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