iPhone 5s | Datenschutz: Fingerabdruck-Speicherung bei neuem iPhone in der Kritik

15. September 2013 | by Alex Reiger

iPhone 5s | Datenschutz: Fingerabdruck-Speicherung bei neuem iPhone in der Kritik

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar warnt vor der Funktion der Fingerabdruck-Speicherung in Apples neuem iPhone 5S. “Biometrische Merkmale kann man nicht löschen. Sie begleiten uns das Leben lang. Fingerabdrücke sollte man daher nicht für alltägliche Authentifizierungsverfahren abgeben, insbesondere wenn sie in einer Datei gespeichert werden”, sagte Caspar dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”.


Auch Apples Argument, die Fingerabdruck-Daten würden nur im Gerät gespeichert werden, hält Caspar nicht für durchschlagend. “Der normale Nutzer ist gegenwärtig kaum in der Lage zu kontrollieren, was Apps mit dem Handy machen, auf welche Daten des Geräts sie zugreifen, welche Informationen sie auslesen. Technischen Vorkehrungen zu trauen war schon vor Prism nicht ohne Risiko.”

Caspar weiter: “Außerdem gilt der Grundsatz der Datensparsamkeit. Wo es nicht sein muss, sollte man seine biometrischen Daten auch nicht hinterlassen. Schon gar nicht aus Bequemlichkeit.”

+ Link: Der Spiegel / Photo: Apple.com

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Comment (1)

  1. Peter Sager sagt:

    Wo bleibt denn die Warnung des Hamburger Datenschutzbeauftragten vor der Speicherung von biometrischen Daten auf den neuen Personalausweisen? Komisch, da war von den Datenschützern nicht viel zu hören, als Deutschland als besonderes Sicherheitsmerkmal begann Fingerabdrücke auf dem Personalausweischip zu speichern – auf freiwilliger Basis…

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