Datenschutz | Yahoo macht Zahlen zu Daten-Abfragen öffentlich

7. September 2013 | by Alex Reiger

Yahoo macht zum ersten Mal öffentlich, welche Information an wen aufgrund der Anfragen von Behörden verschiedener Länder weitergegeben wurden.

Insgesamt habe das Internet-Unternehmen von Januar bis Juni 2013 fast 30 000 Anfragen von Stellen in 17 Ländern bekommen, heißt es im Tranparenzbericht des Web-Urgesteins. Mit 12 000 Forderungen sei knapp die Hälfte davon aus den USA gekommen.

Deutschland folgt mit gut 4200 Anfragen auf Platz 2.

Bei zwei Dritteln der Anfragen aus Deutschland seien Metadaten, etwa über den Standort des Nutzers, den Namen oder Zahlungsinformationen, herausgegeben worden. Knapp 20 Prozent der Anfragen habe Yahoo abgelehnt. Auf fünf Prozent der deutschen Anfragen hin habe Yahoo Informationen über Inhalte weitergegeben.

Yahoo will mit dem Transparenzbericht dem Eindruck entgegen wirken, der Konzern gebe massenhaft Nutzerdaten an Behörden oder Geheimdienste weiter. Die Internetfirma veröffentlichte bereits im Juni erste Zahlen zu Anfragen von US-Behörden.

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