Datenübertragung: Wenn Computer sich anschauen

2. August 2013 | by Dieter Jirmann

fujitsu
Gerade noch freute man sich an NFC als neuer Methode zur Übertragung von Daten, da hat Fujitsu schon wieder was ganz Neues parat.

Der „Blickkontakt“ eines Smartphones zum Monitor eines Rechners soll künftig (also irgendwann mal) ausreichen, um Informationen auf das Telefon zu übertragen.

Das klingt erst einmal ziemlich futuristisch, lässt sich aber bei genauerer Betrachtung ziemlich einfach nachvollziehen.

Auf dem Bildschirm werden nämlich auf dem Bildschirm mikroskopisch kleine Lichtpunkte gezeigt, die der User selbst gar nicht wahrnimmt, wohl aber  das Smartphone. Diese Lichtpunkte beinhalten Informationen zu IP-Adressen, SSID und was man sonst noch so benötigt, um einen Rechner im Netzwerk zu identifizieren.

Mit Hilfe dieser Daten stellt das Smartphone mit Hilfe einer speziellen App erst einmal die Verbindung zum Rechner her; danach kann man vom Handy aus Dateien vom Computer abrufen, die mit der gleichen Technik auf dem Bildschirm dargestellt werden. Hat der Rechner eine Webcam, kann man das Spielchen auch anders herum betreiben, um z.B. Fotos hochzuladen.

Wann die Technik so weit ausgereift ist, dass sie im Alltag zum Einsatz kommt, steht noch in den Sternen – interessant dürfte das aber schon sein.

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