Gaming | fo.cus: Besser spielen mit Strom im Hirn …?

3. Juni 2013 | by Dieter Jirmann

Gaming | fo.cus: Besser spielen mit Strom im Hirn ...?
Wer immer wieder im selben Level hängen bleibt. könnte empfänglich sein für die Idee, es mal mit tDCS (transcranial Direct Current Stimulation) zu probieren, einer  nicht unumstrittenen Technik, die bislang zur Schmerztherapie verwendet wurde, nach Meinung von Focus Labs aber auch geeignet ist, um die Leistung bei Videospielen nach oben zu drücken.

Zu diesem Zweck kann man das so genannte fo.cus-Headset anlegen, das mit Schwachstrom ausgesuchte Hirnregionen anregt.

Das System arbeitet mit einem Vluetooth-Chip von Texas Instruments, der mit vier Elektroden verbunden ist. Nach dem korrekten Anlegen werden Schwämmchen unter die Elektroden geschoben, um Verbrennungen zu vermeiden – wie viel Strom man sich in den Schädel jagt und wie lange, bestimmt man selbst entweder manuell am Gerät oder über eine iOS-App.

Gaming | fo.cus: Besser spielen mit Strom im Hirn ...?

Standardmäßig legen die Elektroden 1 mA Spannung an, und zwar für fünf Minuten, was laut Hersteller den meisten Menschen reicht; man kann die Dosis aber auch zwischen 0,8 und 2mA variieren und den Strom bis zu 40 Minuten lang fließen lassen.

Ob diese Form des Hirn-Dopings wirklich was bringt, ist zwar nicht wirklich klar (ein behördlich anerkanntes Medizininstrument ist es jedenfalls nicht) – der Anbieter selbst ist immerhin so von dem Produkt (zum Preis von 249 Dollar)  überzeugt, dass er eine 30-tägige Rückgabegarantie bietet.

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Foc.us | via Popular Science

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