Mobile | Tablets: Microsofts Surface Pro nun in Deutschland

 Verkaufsstart von Microsofts Surface Pro in Deutschland

Hoffnungsschimmer, nächster Akt: Der Redomder Software-Riese Microsoft unternimmt einen erneuten Anlauf, mit seinem hauseigenen Tablet-Computer „Surface“ punkten zu können. Denn heute bringt MS den „Surface Pro“ auch in Deutschland in die Läden.

Mit dem Windows-Flachmann will der im Mobile-Markt massivst strauchelnde US-Konzern eine neue Geräteklasse einführen – ausgestattet mit dem Betriebssystem Windows 8 und einem Intel -Prozessor kombiniert das Gerät die Fingerbedienung eines Tablet Computers mit den Funktionen eines Windows-Notebooks.

Das Gerät wird in Elektronikfachgeschäften wie Cyberport, Media Markt und Saturn in die Regale kommen. Zusätzlich ist es auch online erhältlich – unter anderem auf Microsofts eigener Verkaufsplattform.

Im Oktober war Microsoft zunächst mit der abgespeckten Variante Surface RT relativ spät in den Tablet-Markt eingestiegen. Hier konkurriert Microsoft direkt mit dem iPad von Apple und zahlreichen Tablets mit dem Android-Betriebssystem von Google. Nach Berechnungen von IDC wurden seither rund 900.000 Surface-Tablets verkauft, wogegen die Konkurrenz etliche Millionen Geräte absetzen konnte. Während das Surface RT mit einem ARM-Prozessor läuft, hat Microsoft das Surface Pro mit einem Core i5-Chip von Intel ausgestattet. Damit laufen alle gängigen PC-Programme auch auf dem mobilen Gerät. Für die ARM-Variante des Surface ist dagegen nur eine vergleichsweise niedrige Anzahl von Apps verfügbar.

Das Surface Pro wird in zwei Varianten in den Handel kommen. Mit einem Speicher von 64 Gigabyte kostet es rund 880 Euro, die 128-Gigabyte-Version soll rund 980 Euro kosten. Mit im Lieferumfang des knapp 900 Gramm schweren Geräts ist ein Stift („Surface Pen“), mit der Zeichnungen und handschriftliche Notizen angefertigt werden können.

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