Mieten statt kaufen: Adobe setzt auf Abo-Modell für Photoshop, InDesign & Co.

 Mieten statt kaufen: Adobe setzt auf Abo-Modell für Photoshop, InDesign & Co.
Das Saas-Fieber packt nun also auch die kalifornische Kreativ-Softwareschmiede Adobe: Der Software-Hersteller aus dem Silicon Valley wagt einen radikalen Schritt – Sotware-Klassiker wie Photoshop, InDesign & Co. werden künftig nur noch im Abo-Modell statt als Verkaufsversionen weiterentwickelt.

Das aktuelle Programm-Bündel Creative Suite 6 werde zwar weiter verkauft – aber eine neue Version sei nicht geplant, teilte Adobe am Montag mit. Das Unternehmen betreibt bereits seit mehr als einem Jahr die Abo-Versionen unter der Marke Creative Cloud, die stetig Kunden gewannen.

Mit dem neuen Modell geht Adobe zum einen auf den Trend zum Cloud-Computing ein, bei dem Daten und Programme aus dem Netz laufen. Zum anderen wird auch der Fluss der Erlöse stabiler: Früher erlebte das Geschäft einen Aufschwung, wenn eine neue Software-Version herauskam – und kühlte ab, je älter sie wurde. Durch das Abo-Modell, bei dem rund 60 Euro pro Monat für die Nutzung der Programme fällig werden, verteilen sich die Einnahmen gleichmäßiger. Adobe macht neben der Photoshop-Bildbearbeitung etwa auch Programme für das Design von Websites oder die Arbeit mit Videos.

 

One Response

  1. Steffen Ziller 11. Mai 2013

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