Mieten statt kaufen: Adobe setzt auf Abo-Modell für Photoshop, InDesign & Co.

7. Mai 2013 | by TechFieber.de

 Mieten statt kaufen: Adobe setzt auf Abo-Modell für Photoshop, InDesign & Co.
Das Saas-Fieber packt nun also auch die kalifornische Kreativ-Softwareschmiede Adobe: Der Software-Hersteller aus dem Silicon Valley wagt einen radikalen Schritt – Sotware-Klassiker wie Photoshop, InDesign & Co. werden künftig nur noch im Abo-Modell statt als Verkaufsversionen weiterentwickelt.

Das aktuelle Programm-Bündel Creative Suite 6 werde zwar weiter verkauft – aber eine neue Version sei nicht geplant, teilte Adobe am Montag mit. Das Unternehmen betreibt bereits seit mehr als einem Jahr die Abo-Versionen unter der Marke Creative Cloud, die stetig Kunden gewannen.

Mit dem neuen Modell geht Adobe zum einen auf den Trend zum Cloud-Computing ein, bei dem Daten und Programme aus dem Netz laufen. Zum anderen wird auch der Fluss der Erlöse stabiler: Früher erlebte das Geschäft einen Aufschwung, wenn eine neue Software-Version herauskam – und kühlte ab, je älter sie wurde. Durch das Abo-Modell, bei dem rund 60 Euro pro Monat für die Nutzung der Programme fällig werden, verteilen sich die Einnahmen gleichmäßiger. Adobe macht neben der Photoshop-Bildbearbeitung etwa auch Programme für das Design von Websites oder die Arbeit mit Videos.

 

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Comment (1)

  1. Steffen Ziller says:

    Das eigentliche Ziel von Adobe mit der Cloud ist doch folgends: Man geht weg von den Verkäufen hin zu einem Abo-Modell, die neuen Creative Suites wird es nicht mehr zu kaufen geben sondern nur im Cloud-Abo ist sie zu bekommen und die Bezeichnung Suite fällt auch weg und sie wird schlicht in Cloud umbenannt. Als Nutzer ist man künftig daher also gezwungen seine Programme zu mieten, so hat man immerhin auch dann immer die neueste Versionen zur Verfügung.

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