SmartHomeTech | Hochgeschwindigkeit im Bad: Dyson bringt Wasserhahn zum Multitasken (Video)

9. April 2013 | by Silvia Kling

Hochgeschwindigkeit im Bad: Dyson bringt Wasserhahn zum Multitasken (Video)

Weshalb sollte ein Wasserhahn immer nur das eine können? Man darf dieser gefälligen Einrichtung am Waschbecken im Zeitalter des Streamlinens und Optimierens durchaus etwas mehr zutrauen. Zumal dann, wenn man ausreichend Erfindgeist besitzt und auch willens ist, den für recht banale Abläufe wie das Händewaschen einzusetzen. So wie James Dyson.

Der Staubsauger-Revoluzzer und sein Team haben mit dem Airblade Tap gerade dafür gesorgt, dass der technische Fortschritt nicht vor der Badezimmertür halt macht. Schließlich halten wir uns da ja jeden Tag auf, und das nicht nur einmal. Nicht der Schönheit wegen (obwohl auch da auf die technologische Fortentwicklung gesetzt wird) – nein, einfach nur zum Händewaschen.

Regelmäßig sollten wir das tun und gründlich – und vor allem auch jahreszeitenunabhängig, sprich nicht nur in der Grippesaison. Der Hygiene wegen, klar. Ein Prozess also, der x-mal auszuführen ist, mitunter auch in beengten Räumlichkeiten, und der im Händetrocknen gipfelt.

SmartHomeTech | Hochgeschwindigkeit im Bad: Dyson bringt Wasserhahn zum Multitasken (Video)

Und genau das bringt Dysons Airblade Tap nun zusammen – als händetrocknender Wasserhahn, an dem 125 Dyson-Ingenieure fast drei Jahre intensiv getüftelt haben, wie wir bei einem Presse-Event in Hamburg erfahren.

Der Wasserhahn wäscht und trocknet die Hände in einem. Nicht gleichzeitig, natürlich nicht. Aber schön der Reihe nach. Dafür sorgen Infrarotsensoren, die in das Rostfrei-Edelstahl-Gerät integriert sind.

In nur zwölf Sekunden sind die Hände trocken. Ohne dass der Händewäscher seinen Körper auch nur ansatzweise vom Waschbecken entfernen muss. Dafür wiederum sorgen zwei seitliche Arme des Hahns, aus denen kühle, gefilterte Luft strömt. Mit 692 km/h. Hochgeschwindigkeit nennt man das. Im Badezimmer!

Heißluft kommt dabei wie bei den „Nur“-Händetrocknern aus der britischen Tech-Schmiede nicht zum Einsatz. Das ist umweltschonender und hängt Warmlufthändetrockner und Papierhandtücher in der Öko-Bilanz deutlich ab, wie eine Studie des renommierten Massachusetts Institute of Technology gezeigt hat.

Hepa-Filter sorgen dafür, dass die Luft gereinigt ist, die das Wasser mit Hochdruck von den Händen streift. Hygienisch allemal – zumal auch die frisch gewaschenen Finger überhaupt nichts anfassen müssen.

Also, zurücklehnen, die Hände untern Hahn halten und (in Gedanken) ganz entspannt rufen: Einmal waschen und legen, …..äh, trocknen, bitte.

 

 

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Comment (1)

  1. Rüdiger Hunzinger says:

    Die Händetrockner von Dyson sind sensationell! Wir haben bei uns im Unternehmen die ganze Produktion damit ausgestattet und ab dem ersten tag Papier und Energie gesparrt. Mit einem Leasing waren auch die 25 Stück kein Problem zum Finanzieren. siehe http://www.cleantec.eu Nächste Jahr steht ein Zubau an, da erscheint mir der Dyson Tap als hervorragende Ergänzung.

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