[Green Mobility] Das Ende der Batterie: Superkondensator

10. März 2013 | by Fritz Effenberger

Das könnte die Lösung sein, der Durchbruch. Wir alle erhoffen uns vom Elektroauto echten, nachhaltigen Fortschritt. Keine Abgase mehr – zumindest, wenn der verbrauchte Strom nicht aus Kohle- oder Öl-Kraftwerken kommt. Und dann auch bitte keine Atomkraftwerke, sondern alternative Energieerzeugung.

Ja, nur. Das Problem der Elektroautos sind die Energiespeicher, die Batterien. Bisher werden die Lithium-Ionen-Zellen (dieselben wie im Notebook oder Smartphone) unter Verwendung von seltenen Erden hergestellt, die dafür in grossen Mengen mitten im Dschungel abgebaut werden müssen.

Auf Kosten der indigenen Bevölkerung, des Artenreichtums und der letzten lebenden Grossaffen. Die Ökobilanz von Elektroautos ist wegen ihrer riesigen Akkus also eher bescheiden.

Um so besser, dass Professor Richard Kaner und Maher El-Kady von der UCLA jetzt ein Verfahren vorgestellt haben, Superkondensator aus Graphen (also Kohlenstoff) mit Hilfe eines handelsüblichen DVD-Lasers herzustellen. Also: billig. Und Kohlenstoff ist, anders als bisheriges Batteriematerial, biologisch abbaubar und ungiftig. Kondensatoren können übrigens alles, was Akkumulatoren auch können. Nur schneller. Und billiger.

Da das Trägermaterial eine flexible Plastikfolie ist, können Stromspeicher in Zukunft viel leichter in beliebige Produkte integriert werden; nicht nur in Autos. Wir hoffen also, dass die Marktreife möglichst bald erreicht wird.

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