„Familie Crowd“ finanziert Enkels Auto (Video)

22. Februar 2013 | by Mathias Rittgerott

„Familie Crowd“ finanziert Enkels Auto

Der lieben Sippschaft muss man das Vorhaben freilich netter verkaufen als schlicht zu sagen: „Ihr seid jetzt meine Crowd.“ Vielleicht mit „Ihr zahlt mein Auto gemeinsam.“ Gut, 18-Jährige haben schon seit den Zeiten von Herrn Benz bei Oma, Opa, Onkel und Tanten Geld eingesammelt, um das erste Auto zu finanzieren. Heutzutage geht das ganze moderner. Per Massen-Finanzierung.

Chrysler hat solch einen Weg jetzt für den Dodge Dart programmiert – doch computeraffine Bastler bekommen das auch für hiesige Fahranfängermodelle hin. Und das Ganze funktioniert auch für Hochzeitspaare.

Bei den Amerikanern stellt sich der Interessent online seine Traumausstattung zusammen, von der Farbe bis zur Felge. Dann dürfen Oma, Opa, Tanten und Onkel ran. Opa Heinz wirft so lange Geld in den Hut, bis die Motorhaube zu 100 Prozent bezahlt ist. Tante Gerda kümmert sich um die Finanzierung des Motors – und Kumpel Manfred übernimmt die Angeberfelgen.

Über Facebook und Twitter ließe sich verbreiten, wie viel Prozent der einzelnen Bauteile finanziert sind. Social Media goes Auto kaufen, so umreißt Chrysler-Marketingchef Oliver Francois das System.

Die Crowdfunding-Plattform RocketHub übernimmt das Geldeintreiben. Es sei angemerkt, dass das Dodge-Projekt nur in den USA funktioniert.

Wie bekommt man Oma, Opa, Onkel und Tante vor den Computer? Keine Ahnung.

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