New York Times: Datenleck trotz Norton Antivirus

8. Februar 2013 | by Fritz Effenberger

Chinesische Hacker haben, das ergaben Ermittlungen, über mehrere Monate hinweg Zugang zu den Servern der New York Times gehabt. Die Angreifer konnten also wahrscheinlich beliebige Daten ausspähen, vom Unternehmen selbst wie auch seinen Kunden.

Die Traditionstageszeitung hatte sich auf Sicherheitsprodukten von Symantec wie den Norton Antivirus verlassen, allerdings mit nur wenig Glück. Von 45 eingeschleusten Schadprogrammen wurde nur eines erkannt, die anderen 44 fasste erst die zusätzlich engagierte IT-Security-Firma Mandiant.

Die Situation lässt sich allerdings nur schwer auf den durchschnittlichen Privatanwender beziehen. Auf Privat-PCs genügt eine solche Antivirensoftware durchaus, während ein Unternehmen wie die New York Times mit spezialisierter Schadsoftware angegriffen wird. Gegenüber letzterer haben normalen Antivirenprogramme dann eher schlechte Karten.

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