Very Big Apple: Apple Stores boomen weltweit – so Studie

3. Februar 2013 | by TechFieber.de

Very Big Apple: Apple Stores boomen weltweit - so Studie

An der Börse mag Apple in den vergangenen Monaten viele Milliarden an Wert verloren haben – als Shop-Betreiber bleibt der Technologiekonzern global gesehen eine Klasse für sich: Allein die Apple-Filiale an der Zürcher Bahnhofstraße soll umgerechnet über 180.000 Euro Umsatz jährlich erzielen – pro Quadratmeter Verkaufsfläche.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Der ganze Laden setzt mehr als 80 Millionen Euro um, resümiert eine neue Studie der Immobilienberatung Location Group, die diese Woche veröffentlicht wird.

Der Apple-Store an der New Yorker Fifth Avenue kam 2012 danach sogar auf einen Gesamtumsatz von rund 330 Millionen Euro. Apple betreibt weltweit bereits 390 eigene Geschäfte und expandiert weiter – auch in Asien, wo Luxusmarken ohnehin den Markt der Zukunft sehen.

Als weltweit teuerste Einkaufszeilen gelten mittlerweile nicht mehr Klassiker wie die Pariser Champs-Elysées, sondern die Causeway Bay und die Queens Road in Hongkong. Dort hat Zara jüngst eine frühere H&M-Filiale übernommen und zahlt laut Location Group nun die doppelte Miete: knapp 30.000 Euro jährlich pro Quadratmeter.

Das sei rund doppelt so viel wie an anderen Top-Einkaufsmeilen der Welt, etwa New Yorks Fifth Avenue. In Deutschland ist die kostspieligste Lage laut der aktuellen Studie die Kaufingerstraße in Münchens Fußgängerzone: 330 Euro würden hier im Schnitt monatlich pro Quadratmeter Miete bezahlt. Das rentiert sich allerdings nicht immer: „Je hochwertiger die Straße beziehungsweise die jeweilige Location ist, desto niedriger ist meistens die Rendite“, sagt Location-Chef Marc-Christian Riebe, der noch einen anderen, allerdings unsichtbaren Feind des Einzelhandels sieht: Amazon. Das boomende Online-Geschäft könne schon in wenigen Jahren dazu führen, dass große Shopping-Center und Flagship-Stores eher die Funktion von Schaufenstern übernähmen, nach deren Besuch die Kunden überhaupt erst bestellten – online.

Foto: WWA MomentiMedia via FlickR/cc / kat/dts

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