[Telemedizin] RP-VITA: Dieser Roboter darf ins Krankenhaus

29. Januar 2013 | by Dieter Jirmann

[Telemedizin] RP-VITA: Dieser Roboter darf ins Krankenhaus
An Robotern, die sich im Pflegebereich nützlich machen, wird seit längerer Zeit gearbeitet, vort allem in Japan. Der Hersteller iRobot, ansonsten eher für den Roomba-Staubsauger bekannt, hat jetzt einen entscheidenden Schritt geschafft: Der Roboter RP-VITA hat in den USA die Zulassung für den Dienst im Krankenhaus bekommen.

RP-VITA steht für Remote Presence Virtual Independent Telemedicine Assistant, was zwar ziemlich lang und umständlich ist, dafür aber das Leistungsspektrum des Geräts weitestgehend erklärt.

Das Gerät, das in etwa die Höhe eines Menschen erreicht, ist mit zwei Bildschirmen, einer Video-Kamera, WiFi und einer Reihe von Sensoren bestückt und verfügt sogar über ein Stethoskop, mit dem der Arzt, der den Roboter lenkt, eine Ferndiagnose vornehmen kann. Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient wird mittels iPad gesteuert; die Fortbewegung wird autonom über die Sensoren gesteuert.

Billig ist RP-VITA übrigens nicht: Pro Monat schlägt er mit Anschaffungs- und Betriebskosten von 4.000 Dollar zu Buche – welche Aufgaben er da übernehmen soll, wird man wahrscheinlich scharf kalkulieren müssen.

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Comment (1)

  1. Also, der Vorwerk Staubsauger saugt alles auf, was ihm in die Quere kommt. Mein Staubsauger nutze ich täglich. Der schafft was weg, was andere nicht schaffen.

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