[CES] Yeah, man, Lemmy, Motörheadphönes für uns Röcker

10. Januar 2013 | by Mathias Rittgerott

[CES] Yeah, man, Lemmy, Motörheadphönes für uns Röcker

 

Lemmy Kilmister, schwarze Kutte, schwarzer Hut, schwarze Cöwböystiefel, hat vör 50.000 Leuten ins Mikrö geröckt. Größte Bühnen bebten unter dem Sänger und Basser von Motörhead. Eine verwitterte Hardröck-Legende. Ein Star, nicht ganz gemacht für die Glitzerwelt von Las Vegas, doch er traut sich her: Auf die kleinste Bühne weit und breit und vor geschätzte 100 Zuhörer. Den Bass lässt er links liegen. „Lemmy, setz die Köpfhörer auf“, ruft die Menge, und schön legt er sie um den Hals: Die Motörheradphönes!

Yeah, man, die sind gemacht für uns Röcker. „Die ertränken nicht alles in Bass“, brummelt Lemmy, der Bassmann. Die Hörer lassen auch seine Gesangsstimme überleben.

[CES] Yeah, man, Lemmy, Motörheadphönes für uns Röcker

Das nämlich sei der Unterschied zu all den Konkurrenzprodukten wie Monster (ohne Ö). Die Zwischentöne von Motörhead bleiben erhalten. Wegen dieser akustischen Feinheit heißen die Mödelle „Iron Fist“, „Motörizer“ und „Bomber“ (ohne Ö, da ist die Band nicht konsequent).

„Die sind etwas für handgemachte Musik, nicht für synthetische Musik.“ Nicht bassfixiert. Anderthalb Jahre hatten Akustiker und Rocker an den Hörhilfen gearbeitet, bis alle Höhen und Tiefen abgestimmt waren.

 

Motörheadphönes haben nichts gemein mit der Justin-Bieber-Zahnbürste öder dem „Golf Rolling Stone“, nein zwischen in den Öhrmuscheln steckt wirklich Öhren-, Quatsch, Hirnschmalz der Cömbö. Tönstudiöerpröbt. „Die benutze ich auch“, versichert Lemmy.

Wer Lemmy ist? Seit 37 Jahren lebt Motörhead schön. Länger als viele unserer Leser. Apröpös Alter. „If it’s too loud, you’re too old…“ für die lauteste Band der Welt.

Mehr bei TechFieber zum Thema: , ,

Comment (1)

Antwort schreiben