Nordkorea: Jetzt bauen sie auch noch Online-Games

pyongyang racer
Dass der geliebte Führer KIm Jong-un gerade Herrscher des Weltalls geworden ist, wurde es nun offenbar auch Zeit, die Weiten des Internets zu erobern und dem rückständigen Westen vorzuführen, was in der Hauptstadt Pjöngjang tatsächlich abgeht.

Pyongyang Racer, wie sich das Produkt nennt, führt den geneigten Spieler durch die Sehenswürdigkeiten der Metropole und bringt ihn offenbar auch mit ein paar der liebenswerten Eigentümlichkeiten des Landes in Kontakt.

So berichtet man beim Blog dvice (ich selbst komme schon seit Stunden nicht auf den Game-Server), dass man Treibstoff, den man von Zeit zu Zeit benötigt, aus dem entgegenkommenden Verkehr abzapfen muss, was aber kein Problem sei, da der sich sowieso nicht bewege; wer auch nur ein wenig vom Weg abkommt, verschwindet auf dubiose Art und Weise, um unvermittelt wieder an anderer Steel aufzutauchen, und die Grafik soll doch eher in den Augen schmerzen, was aber den hartgesottenen Nordkorea-Fan nicht von der Lösung der Aufgabe abhalten sollte.

Bei dvice hatte man auch nach einer halben Stunde die Rundfahrt nicht erfolgreich abschließen können – wer es also schafft, Pyongyang Racer zu starten, dürfte einiges an Zeitvertreib zu erwarten haben.

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