Neoface: Gesichtserkennung statt Kundenkarte (Video)

14. Dezember 2012 | by Dieter Jirmann

neoface
Zu gerne wüssten Einzelhändler aller Art, wer sich eigentlich in ihren Geschäften herumtreibt, was er/sie einkauft und wie viel Geld über den Ladentresen wandert und was noch alles.

Im Regelfall erschließt sich das meiste davon dadurch, dass man dem Käufer eine Kundenkarte andreht, aber auch hartnäckige Informationsverweigerer sollen nun – zumindest in Japan – erfasst werden.

Das System NeoFace nämlich verspricht, per Gesichtserkennung (und Dank der allgegenwärtigen Videokameras) genaue Profile zu erstellen und diese sogar in einen Cloud-Dienst hochzuladen, damit man auch in anderen Filialen des Unternehmens darauf zurückgreifen kann.

Ob das unter Datenschutzaspekten in Deutschland geht, erscheint mir zwar fraglich – der japanische Anbieter NEC preist sein System wahrscheinlich sicherheitshalber als Möglichkeit an, Kundenströme nach Alter und Geschlecht zu identifizieren, was aber angesichts der einzelnen IDs, die verteilt werden, eher eine Verharmlosung sein dürfte.

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