Selbstgemachtes: Alpenland-Japan-Fusion-Handarbeiten – aus den USA

27. November 2012 | by Bianca Appelmann

Nicht mehr lange und es beginnt tatsächlich offiziell die Vorweihnachtszeit, die inoffiziell in diesem Jahr auffallend früh mit Lebkuchenangeboten in Supermärkten Ende August eingeläutet wurde. Das heißt für diejenigen unter euch, die Freunde des Selbstgemachten sind, dass man langsam in die Gänge kommen muss, soll es mit dem Pulli, dem Schal oder der Mütze noch stresslos was werden.

Wem es noch an Ideen gebricht, was man denn basteln oder aber auch kaufen könnte, dem sei beispielsweise ein Blick auf Etsy – oder die deutsche Version Dawanda – empfohlen.Immer wieder kann man dort großartige Kunst entdecken, wie diese gehäkelte Krampus Figurengruppe der amerikanischen Künstlerin Shove Mink.


Sie stellt ihre Figuren und Gruppendarstellungen in der traditionellen japanischen Handarbeitsmethode Amigurumi her, was an sich schon wahnsinnig charmant ist. Noch dazu hat sie sich den eher dunklen und verstörenden Sujets zugewand. So gibt es beispielsweise auch die berühmte Erbseneintopf-Kotzszene aus dem Exorzist oder auch ein makaberes Bekenntnis zu Slayer von ihr zu erwerben.

Die Figurenkunst, die sich in erster Linie an Sammler richtet, wird von Shove Mink auf Bestellung gefertigt. Daher können kleine Abweichungen von der Originalfigur durchaus vorkommen. Preislich liegen die Häkelszenarien zwischen etwa 16 und gut 240 Euralien, je nach Größe und Aufwand.


Die Krampus-Gruppe hier hat zumindest mich restlos überzeugt. Sofort purzelten Erinnerungen an einen ganz besonders schlimmen Krampus (ein maskierter Fellkrampus mit langer roter Zunge, Holzkraxe und Kartoffelsack-Hemd samt Kettengürtel) meiner Kindheit am Chiemsee daher. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu heulen, obwohl er mir selbstverständlich gar nichts getan hat. Meine einzige Ausrede: Ich war gerade mal drei Jahre alt.

[via]

Mehr bei TechFieber zum Thema: , , , , , , , ,

Antwort schreiben