
Die Menschenrechtsorganisation “Reporter ohne Grenzen” schaltet am kommenden Dienstag eine neue Webseite für zensierte Inhalte frei. Unter der Adresse wefightcensorship.org sollen Artikel und Videos zugänglich gemacht werden, die in bestimmten Ländern nicht in den Medien auftauchen oder für die ihre Urheber verfolgt werden.
“Wir setzen damit auf den `Streisand-Effekt`: Je stärker Zensoren versuchen, manche Informationen zu unterdrücken, desto weiter verbreiten sie sich”, sagte Matthias Spielkamp, Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen, am Donnerstag.
Ob Videos über die tödliche Explosion in einem turkmenischen Waffenlager oder Polizeigewalt in Belarus, ob eine Rede des iranischen Revolutionsführers oder eine verbotene Zeitung in Kuba auf der Internetseite soll künftig veröffentlicht werden, was autoritäre Machthaber lieber verschwiegen hätten. ari/dts
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