[Spielefieber] Retro-Gaming: Tetris jetzt auch als analoges Brettspiel

7. November 2012 | by Bianca Appelmann

[Spielefieber] Tetris jetzt auch als analoges Brettspiel!

Ich persönlich fand ja mal, vor gaaanz langer Zeit, dass nur Leute zu Tetris was zu melden haben, die zusammengerechnet mindestens einen (gefühlten) Monat lang von flott fallenden bunten Blöcken in verschiedenen Formen geträumt haben… Das passiert nämlich, wenn man beim Tetris kein Halten mehr kennt, stundenlang ohne Pause auf den Screen starrt und dabei immer verkrampfter die Richtungstasten der Tastatur mit der rechten Hand bedient.

Immerhin besteht diese Gefahr hier nicht, und das ist auch gut so, denn an dieses analoge Tetris Brett- beziehungsweise Tischspiel dürfen auch Kinder ab drei Jahren ran.

Tetris Link braucht mindestens zwei und höchstens vier Spieler, ist also kein Solitärspiel wie der Tetris-Vorläufer Pentomino. Der erste augenfällige Unterschied zum Computerspielvorbild (außer, dass man dieses Tisch-Tetris auch bei Stomausfall und Kerzenschein spielen kann) zeigt sich in den Farben der verschiedenen Formen. Während beim Computertetris alle gleichen Formen auch die gleiche Farbe aufweisen, so sind hier die Farben als Zuordnung zu einem Spieler gedacht und können also alle verfügbaren Formen haben.

Reihum wird mit einem Spezialwürfel gewürfelt, der dem Spieler die Form angibt, die er als nächstes verbauen muss. Mindestens drei eigene Steine aneinandergrenzend sind schon mal ein Pluspunkt, entstehende Lücken zählen als Minuspunkte.

Hier liegt der zweite Unterschied, denn die vollen Linien verschwinden nicht oder gleiten nach unten durch, sondern bleiben – how oldschool is that? – einfach stehen. Am Ende sollte möglichst nicht überstehend abgeschlossen werden (Überstände bringen auch wieder Minuspunkte). Will! Ich! Haben! Für ineinandergreifende 20 EU-Blöcke im Spielwarenhandel zu erstehen.

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