Autonomous Car: „Ein Truck! Soll ich bremsen?“ „Frag Google!“ (Video)

5. November 2012 | by Mathias Rittgerott

„Ein Truck! Soll ich bremsen?“ „Frag Google!“ (Video)

Wer kann das? Suchen und finden, Wege planen, Filmchen zeigen, Mails verschicken, telefonieren. Klar, Googel. Auto fahren? Kann Googel auch. Zumindest macht die Firma gerade den Führerschein. Weil Googel weder Hand noch Fuß hat, entwickeln die Kalifornier ein System fürs freihändige Fahren. Offenbar sind sie dabei schon bis auf US-Highway 101 gekommen.

Im Silicon Valley schwimmen umgebaute Lexus RX 450h im Verkehr mit, gleitet durch Kurven, wechseln die Spuren um Laser zu überholen, bremsen wenn nötig. Währenddessen bohrt der Fahrer in der Nase oder mampft eine Frühstückstulle. Möglich ist die entspannte Fahrt durch ein Gestänge auf dem Fahrzeugdach, das 64 Laserkameras trägt. (Flacher als Streetview-Scanner.) Ein Druck auf einen gelben Knopf an der Mittelkonsole genügt, ein Glöckchen erklingt und eine Frauenstimme verkündet sanft: „Autodriving“.

„Wir geben den Leuten die Fähigkeit sich fortzubewegen, ohne notwendigerweise Zeit zu verschwenden“, tiriliert Googel-Ingenieur Anthony Levandowski. In 10 Jahren sei Autofahren der wichtigste Job, den Computer erledigen. Chips fahren dann wie Menschen, nur besser.

Googel ist nicht allein auf dem Weg, Fahrer überflüssig zu machen. Autobauer wie VWs US-Entwickler sind auch dran. Außerdem will Googel keine Autos bauen, sondern das Wissen weiter reichen. In Deutschland werde Viele unken: Ja ja, Googel ist so edel, die würden nie Wissen darüber zu Geld machen, wo ich fahre, wohin und warum…

[via]

 

 


Mehr bei TechFieber zum Thema: , , , , ,

Antwort schreiben