Weiterer US-Bundesstaat schafft Rechtsgrundlage für autonome Autos

2. Oktober 2012 | by Bianca Appelmann

Gerade erst hat uns die Non-Profit Organisation IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) darüber informiert, wie sie sich die Zukunft des Automobils vorstellen, und nun verabschiedet Kalifornien bereits als dritter US-amerikanischer Bundesstaat nach Nevada und Florida ein Gesetz (SB-1298), das der vom IEEE prophezeiten Zunahme an selbststeuernden Autos Rechnung tragen soll. Das Papier soll das Fundament werden, auf dem künftig rechtliche Belange rund um computergesteuerte Autos entschieden werden.

Grundsätzlich galt es für dieses Gesetz, alle technischen Notwendigkeiten solcher autonomen Fahrzeuge zusammenzufassen und gleichzeitig mögliche Unfallszenarien von vornherein ausschließen. Wobei letzterer Punkt zur Überzeugung geführt hat, dass auch in einem computergesteuerten Fahrzeug stets ein Fahrer hinterm Steuer sitzen muss, um Notfalls – bei einer Fehlfunktion – eingreifen zu können. Also wird es nichts mit dem entspannten Zurücklehnen oder gar mit Fahrten von Kindern oder Jugendlichen ohne Begleitperson, wie es das IEEE orakelt hatte.

„Technologie für autonome Fahrzeuge hat das Potenzial, Verkehrsunfälle zu reduzieren und Leben zu retten“, so Senator Alex Padilla. Die Behörden haben indes noch bis zum Jahr 2015 Zeit, Zulassungsvorschriften und Testauflagen für die autonomen Automobile auszuarbeiten.

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