Studie: Man muss auch mal Ruhe geben können

17. September 2012 | by Dieter Jirmann

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Dass der Computer nicht ständig mit Meldungen über eingegangene Post, neue Updates oder Ähnliches nervt, dürft der Wunsch vieler User sein.

Sicherlich lässt sich so etwas auch über das Herumfummeln in den Einstellungen der einzelnen Anwendungen erreichen, aber es wäre doch schöner, wenn man das irgendwie zentral regeln könnte – das haben sich jedenfalls die japanischen Forscher Takahisa Tani und Seiji Yamada gedacht.

Die Lösung, die sie gefunden haben, ist verblüffend einfach.

Die Wissenschaftler haben nämlich einfach nur eine Matte mit Drucksensoren unter die Tastur geschoben, die registriert, ob man gerade intensiv mit Tipparbeiten beschäftigt ist oder nicht.

Wer eifrig ackert, bekommt keine Mitteilungen zu sehen; wer dem Müßiggang frönt, kann sich das ganze unnütze Zeug ansehen. Bei Versuchen an echten Usern kam das System auf eine Genauigkeit von 80 Prozent; als nächstes sollen neben dem Tippen auch weitere Aktivitäten berücksichtigt werden, z.B. Lesen, das durch Messung der Ellenbogenhaltung erkannt werden soll.

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