[Hands-On] Innergie PocketCell: Energie-Lebensretter für die Hosentasche

13. September 2012 | by Raphael Jahn

Montag, halb acht Uhr morgens, seit drei Stunden im Auto. Auf dem Weg zu einem wichtigen Termin auf der IFA in Berlin. Mal wieder viel zu spät dran. Deshalb absolut angewiesen aufs Handy-Navi.

Und dann, wer kennt es nicht, bei diesen riesigen Smartphones, die angeblich jedes Problem lösen können: Der Akku geht leer. Die „Spassbremse“ schlechthin dieser und ähnlicher Situationen.

Der 2008 gegründete Akku-Spezialist Innergie hat sich diesem Problem angenommen und einen kleinen pfiffigen Akku erfunden, der Abhilfe schafft: Den „PocketCell“. Dieses Energy-Gadget lädt man am PC auf, bevor man sich auf den Weg macht. Geht der Handy-Akku unterwegs leer, schlieβt man den portablen Zusatz-Akku einfach an.

Während sich die „Batterie-Bank „entleert, lädt er dabei recht schnell ein Smartphone, Tablet oder einen Mp3-Player auf. Bei meinem Test an einem Samsung Galaxy Plus war der Akku nach weniger als vier Stunden voll geladen; meinem Gefühl nach scheint das Gerät grob alle zwei Minuten ein Prozent zu laden.

Das fingerlange, 72 Gramm leichte Ladeding ermöglicht Nutzern somit einige Extra-Stunden Telefonieren, Musik hören etc. Kleine LED-Lämpchen zeigen dabei den verbleibenden Energie-Vorrat am PocketCell an.

Sogar den „Marken-Streit“ unter Apple- und Android-Jüngern schlichtet die portable Ladestation, denn diese ist mit quasi allen Micro-USB-, Mini-USB- und Apple-iOS-Anschlüssen kompatibel.

Leider schenkt der, bei genauerem Betrachten dann doch etwas parteiische, Energie-Lebensretter aber den Apple-Gadgets deutlich mehr Zeit als anderen Geräten: Herstellerangaben zufolge verschafft der PocketCell dem iPhone 25 Extra-Stunden Strom, Android-Smartphones dagegegn nur 15 Stunden.

Jetzt muss man sich nur noch überlegen, ob einem dieses praktische weiβe Teil satte 89 Euro wert ist.

Mehr bei TechFieber zum Thema: , , ,

Antwort schreiben