[IFA] Bluetooth-Accessoires lassen den Sound schwirren

2. September 2012 | by TechFieber.de

Jabra Solemate

Man kann ein Lied davon singen: Die Lautsprecher unserer mobilen Alltagsbegleiter bringen den Sound nicht wirklich so rüber, wie wir ihn wollen.  Eine hörbarere Alternative, um unterwegs Musik vom Smartphone oder Tablet ab- oder vorzuspielen, sind portable Bluetooth-Lautsprecher mit integriertem Akku.

Und was ist mit In-Ears? Der Klang mag in Ordnung sein, manch einer setzt für die richtige Hörfreude unterwegs aber auf große Kopfhörer. Auf der IFA sind viele neue Modelle aus hochwertigen Materialien zu sehen, die zum Teil individualisierbar sind. Die handlichen Bluetooth-Boxen gefallen mit einem funktionellem Design und können sich alle auch per Klinkensteckerkabel mit einer Audioquelle verbinden.

<p>Der dänische Hersteller Jabra hat seine erste Bluetooth-Box Solemate genannt. Der 600 Gramm schwere Lautsprecher mit Gummisockel ist nur ungefähr 17 Zentimeter lang und 7 Zentimeter hoch. Darin stecken zwei Töner und ein Subwoofer. Der staub- und spritzwassergeschützte Solemate soll 180 Euro kosten. 30 Euro weniger verlangt Yamaha für seine 1,5 Kilogramm schwere PDX-B11, ein Zwei-Wege-System, das optisch an einen achteckigen Suchscheinwerfer oder eine Schneekanone mit Griff erinnert und sich ebenfalls drahtlos oder per Klinke mit Musikquellen koppelt.

Philips bringt mit dem P8 im klassischen Design seinen ersten transportablen Bluetooth-Lautsprecher auf den Markt. Zum Laden externer Geräte verfügt die Box über einen USB-Anschluss. Bis zu acht Stunden soll die 250 Euro teure in Schwarz lackierte P8 mit einer Akkuladung durchhalten, verspricht der Hersteller.

Für 50 Euro mehr gibt es die fast baugleiche P9 als Edelversion mit silberner Metallfront, Holzkorpus und integrierter Lederhülle, die auch als Aufsteller benutzt werden kann. Von TDK kommt der neue Wireless Weatherproof Speaker (A33) für 230 Euro. Wie der Name nahelegt, ist die schwarze Box wetterfest (nach IP 64 zertifiziert), kann auch andere mobile Geräte per USB mit Strom versorgen und dient sich mit integriertem Mikrofon auch als Freisprecheinrichtung an.

Der PlayUp Portable (139 Euro) ist ein Gemeinschafswerk von Nokia und JBL. Die vasenförmige Box strahlt in Blau, Gelb, Schwarz oder Weiß. Logitechs Antwort auf den Bluetooth-Boxen-Trend heißt UE Boombox. Die relativ große Box für 249 Euro hat einen Alugriff zum Tragen. Viel handlicher und mit 99 Euro günstiger ist das kleine Schwestermodell UE Mobile Boombox mit Freisprecheinrichtung in fünf verschiedenen Farben.

Zur UE-Linie gehören auch die Kopfhörer UE 6000 (199 Euro) und UE 9000 (349 Euro) mit aktivem Noise Cancelling. Das größere Modell bietet neben der Kabelverbindung auch drahtlosen Bluetooth-Anschluss. Beide Kopfhörer sollen besonders gut sitzen, weil die Polster aus sogenanntem Memory Foam sind, Schaumstoff der sich langsam an die Physiognomie des Trägers anpasst.

Ovale Polster sollen beim TDK-Kopfhörer ST750 (180 Euro) für Komfort auch bei langem Tragen sorgen. Bei Zuspielern mit schwachem Ausgangspegel kann ein integrierter Verstärker die Lautstärke um 6 und den Bass um 4 Dezibel anheben, verspricht der Hersteller. Ein Bügel aus Edelstahl und Ohrmuscheln aus Schafleder bestimmen indes den Style des neuen Sennheiser Momentum.

Beyerdynamic setzt bei seinem neuen Custom One Pro (199 Euro) auf Individualität. Fast alle Bestandteile vom Hörschalenpolster bis zum Kopfband lassen sich zu Preisen zwischen 5 und 50 Euro je Teil austauschen. Als Besonderheit kann man über Schieber an den Ohrmuscheln die Bass-Klangcharakteristik in vier Stufen regeln. Auch Monster lässt seinen Kunden beim neuen Modell Inspiration (250 Euro) Raum zum Individualisieren: Die Kopfbänder sind austauschbar und in 14 verschiedenen Farben verfügbar. Ungewöhnlich, aber harmonisch ist die rechteckige Form von Bügeln und Ohrmuscheln.

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