Miradry: Schweißfrei mittels Mikrowelle

20. August 2012 | by Dieter Jirmann

Miradry: Schweißfrei mittels Mikrowelle
miradry schwitzen

Nahezu tropische Temperaturen, wie man sie in den letzten Tagen erleben konnte, haben ja den nicht immer angenehmen Nebeneffekt, dass man ordentlich ins Schwitzen kommt.

Wer das partout nicht ertragen kann, dürfte an einer neuen Technol0gie Interesse haben, die in den USA das Wohlgefallen der dortigen Gesundheitsaufsichtsbehörden gefunden hat – bei ihr kommt die Mikrowelle zum Einsatz.

Natürlich nicht so, dass man sich das Küchengerät unter die Achsel klemmen könnte. Nein, hier benötigt man ein Gerät namens miraDry, das pro Sitzung angeblich 22.000 bis 30.000 Schweißdrüsen eliminiert (wusste gar nicht, dass man so viele hat), was wiederum bedeutet, dass die Tropferei um durchschnittlich 82 Prozent reduziert wird.

Dass das nun wirklich gesund ist, scheint mir nicht so recht einsichtig – auf jeden Fall aber ist das Procedere ziemlich teuer.

Die beiden Sitzungen, die erforderlich sind, sollen 3.000 Dollar kosten, und die Kasse übernimmt das bestimmt nicht (außer vielleicht bei Fernsehmoderatoren).

[miradry] [via]

Comment (1)

  1. Gerhard says:

    Es gibt wie bei fast allem Allternativen zu diesem Eingriff der ja „nicht invasiv“ ist. Leider wurde bis heute, ausser bei Funktionsunterhemden wie laulas oder Achselpads, noch kein Verfahren gefunden bei dem nicht in den Körper eingegriffen wird und das wichtige (Kühlfunktion) Schwitzen unterbunden wird. Bei einigen, wie auch bei dieser Methode, werden über einige Zeit die Schweissdrüsen vernichtet.
    Als Betroffener kann ich aber gut verstehen wenn man sich sogar die Schweissdrüsen mit der Mikrowelle vernichten lässt. Hyperhidrose im Achselbereich ist für die Betroffenen ein grosses Problem. Aber es geht auch ohne Eingriff in den Körper!
    Gruss
    Gerhard

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