[Social Media] Ohne Scheiss: Deutsche Unternehmen auf Shitstorms kaum vorbereitet – so Studie

17. August 2012 | by Alex Reiger

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„When Shit hits the fan“, lautet ein altes englisches Sprichwort. Dann ist die Kacke wirklich ziemlich am Dampfen.

Übertragen auf die virtuelle Welt, also im Zeitalter von ominpräsenter Mobil-Kommunikation und Social Networks, trifft für Betroffene genau das zu, wenn ein „Shitstorm“ losgetreten wird.

Und wie eine heute veröffentlichte Studie belegen will, ist kaum ein Unternehmen auf massenhafte öffentliche Kritik aus der Online-Welt, insbesondere von Twitter und Facebook,
gewappnet.

Nur 42 Prozent der Firmen verfügen laut der Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom unter 172 Unternehmen der IT-Branche über einen Krisenplan für die Kommunikation auf Facebook, obwohl 60 Prozent auf dem sozialen Netzwerk mit ihren Kunden kommunizieren. 45 Prozent haben überhaupt keinen Krisenplan.

„Organisationen sollten strukturell und personell auf einen Shitstorm vorbereitet sein, sonst droht ihnen erheblicher Schaden für Image und Reputation“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. 25 Prozent der Unternehmen, die Facebook nutzen, haben keinen Mitarbeiter, der sich um die Internetpräsenz kümmert.

Bei 29 Prozent ist ein Mitarbeiter für den Facebook-Auftritt zuständig, bei 41 Prozent sind es zwei oder mehr.

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