Optische Diode bringt den Licht-Computer näher

9. August 2012 | by Fritz Effenberger

Optische Diode bringt den Licht-Computer näher

Die moderne Telekommunikations und Datenverarbeitungswelt kennt einen Abgrund, den sie millionen- und milliardenfach überspringen muss: Während Informationen (einschliesslich Kommunikation) über grosse Entfernungen mit Licht und Glasfaserleitern übertragen werden, sind kurze und mittlere Entfernungen sowie die eigentliche Datenverarbeitung noch auf Elektronen in elektrisch leitfähigen Materialien angewiesen.

Eines der Hauptprobleme der Elektronik ist die Abwärme, ein anderes der elektrische Widerstand in sehr dünnen Leiterbahnen. Beide Probleme könnten mit einem optischen Computer gelöst werden, zu dem aber derzeit noch wichtige Bauteile fehlen. Jetzt hat ein Forscherteam am MIT, unter Leitung von Professor Caroline Ross ein wichtiges solches Bauteil vorgestellt: Die optische Diode.

Damit ist es möglich, direkt auf dem Silizium eines Chips aus herkömmlicher Produktion optische Schaltvorgänge durchzuführen. Der weit schnellere und kompaktere Lichtcomputer ist damit einen grossen Schritt näher gerückt.

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