Kampfansage an den Gadget-Schmierfink: Titanoxid putzt Touchscreens

26. Juli 2012 | by Dieter Jirmann

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Darauf könnte eine Entdeckung hinauslaufen, die am Fraunhofer-Institut gemacht wurde. Dort hat man in mehreren Projekten festgestellt, dass Titandioxidmoleküle über die Fähigkeit verfügen, unter Zuhilfenahme von Sonnenlicht Oberflächen selbsttätig zu reinigen.

Das klappt bereits bei Gartenmöbeln und Hausanstrichen, und auch bei Smartphones soll der Einsatz dieser Technik möglich sein.

Eine dünne Schicht Titanoxid auf dem Display, eine Stunde Sonnenbeleuchtung – und schon ist der Touchscreen wieder sauber.

Natürlich saut man ihn dann auch gleich wieder prima ein, so dass die Freude am gereinigten Bildschirm eine überschaubare zeitliche Lebensspanne hat, aber besser so, als dass sich Fettschicht auf Fettschicht türmt.

De nächste Schritt für die Forscher: Entwicklung von Materialien, die auch mit künstlichem statt Sonnenlicht auskommen. Wann mit derartigen Displays in Handys und Tablets zu rechnen ist, ist leider nicht bekannt.

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