[Green] Schweißtreibend, aber öko: Energie aus der Muckibude

8. Juli 2012 | by Mathias Rittgerott

TGO Green Energy Gym in Hull
Halte dich fit und den Planeten auch. In Zeiten, in denen man für den Regenwald Bier trinkt, kann man sein Fitness-Programm in den Dienst der Umwelt stellen. Zumindest der Engländer, so er denn in Hull lebt. Dort wurde der welterste und -beste Outdoor-Fitness-Park eröffnet, der Strom liefert. Sämtliche Sportgeräte dort setzen die Energie, die die Sportler verbrennen, in Saft um.

Crosstrainer, Fitnessrad und Gewichtstemmmaschine, sie alle sind verkabelt. Wie Dynamos am Fahrrad liefern sie Strom. Mit ihm wird der Fitnesspark unter freiem Himmel abends beleuchtet. Außerdem lässt der Strom aus den Armen und Beinen der Sportler in öffentlichen Gebäuden die Lichter leuchten und fließt sogar ins nationale Netz. Eine Display-Wand zeigt, wie viel Energie der Sportler in Watt ausgedrückt produziert hat und ob man damit einen Föhn betreiben kann.  

TGO Green Energy Gym in Hull

Kreativdirektorin Georgie Delaney von der Aufstellerfirma TGOGS sagt: „Es ist doch sonderbar, wie viel Energie beim Fitness ungenutzt erzeugt wird, während wir eine Energiekrise haben.“ Also stellt man die „Peoplepower“ in den Dienst der Energiewende.

Green Heart nennt die Firma die Outdoor-Muckibude. Grünes Herz also, ein Herz gleichsam für den Planeten.

TGOG hat britainweit 250 Open-Air-Fitnessanlagen aufgebaut. Robuste, wetterfeste Gerät stehen dort, wie man sie auch in Indoor-Studios findet. Ins Fitness-Studio zu gehen, ist ökologisch bedenklich, schließlich muss die Halle beleuchtet und geheizt werden. Die Heart-Outdoor-Gym ist einen Schritt Richtung umweltfreundlich.

TGO Green Energy Gym in Hull

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