F*cking teuer, die Pizzeria im Container

30. Juni 2012 | by Mathias Rittgerott

pizza truck container Del-Popolo

So sehr schmerzt die Fußball-Niederlage nicht, als dass italienische Pizzabäcker auf der Flucht sein müssten. Freunde, bleibt an euren Holzfeueröfen im Vesuvio, Villa rustica und Ristaurante Schwan. Die Pizzeria im Container ist lediglich eine Spielerei aus den San Francisco, nicht wirklich eine Konkurrenz für euch, Freunde. Und schweineteuer.

180.000 Dollar hat Jon Darsky in seine Pizzeria investiert. Er hat einen 20-Fuß-Überseecontainer beschafft, ihn zerlegt und auf einen Laster montiert. Die Front der Stahlkiste hat er aufgeschnitten, damit Kunden ihm beim Backen zuschauen können. Gläserne Produktion nennt man das. Allerdings hat allein das Glas 10.000 Dollar gekostet.


Darsky hat einen echten Holzofen in Italien gekauft. Auf 800 Grad heizt der auf und backt eine Pizza in 60 Sekunden, wie in Neapel üblich.  14 Tonnen wiegt der Truck jetzt, deutlich mehr als das Mofa eines Pizzaboten. Und mehr verbrauchen dürfte er auch.

„Du musst ein Trottel sein, wenn du versuchst, das nachzubauen“, warnt der Pizzabäcker und benutzt ein böses Wort, das wir nicht wiedergeben wollen. „This thing was f*cking expensive!“

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Was hat ihm die Plackerei gebracht? Der Container ist fix auf dem Laster, also im Grunde kein Container mehr. Darsky braucht einen LKW-Führerschein für seinen Laden. Und sein kulinarisches Angebot ist begrenzt: Pizza Tomate-Mozzarella und Pizza Mozzarelle-Ricotta.

Doch damit will Darsky bei jedermann punkten. „Del Popolo“ nennt er seine rollende Backstube, fürs Volk.

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