
Schon als Android 4.0 zum ersten Mal unters Volk geworfen wurde, regten sich Stimmen, dass die Gesichtserkennungs-Software darin eher lausig sei und man sie mit dem Vorzeigen eines Fotos täuschen könne.
Stimmt garnicht, hieß es, und außerdem sei das Schutzprogramm zumindest bei Samsung-Geräten so eingestellt, dass der zu identifizierenden User mindestens einmal blinzeln müsse. Stimmt aber offenbar wohl.
Zu diesem Resultat kommt jedenfalls die britische International Business Times, wo man den Fototrick an einem Samsung Galaxy S3 getestet hat.
Die Reaktion von Samsung auf die Panne ist, dass man die Face-Unlock-Funktion zum “low-protection security feature” erklärt, was dann allerdings die Frage aufwirft, weshalb man überhaupt eine Software auf das Gerät packt, die Sicherheit allenfalls vorgaukelt.
Aber ich denke mal, dass sich sowieso die wenigsten auf derartige Segnungen des technischen Fortschritts einlassen, und so wäre größerer Schaden wohl ohnehin vermieden.
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