Akkus fassen dreimal so viel Strom durch Nanotechnik

6. Juni 2012 | by Fritz Effenberger

In einem Jahr, sagen die Batterieologen von der Washington State University, werden ganz normal aussehende Lithium-Ionen-Akkus (die wir in so gut wie allen Geräten verwenden) eben mal die dreifach Energiemenge speichern können.

Ohne wirklich mehr zu kosten. So dass unsere Freunde, die Gerätehersteller, erheblich kleinere Akkus in alles einbauen können. Vielleicht wird dadurch für uns sogar irgend etwas billiger, wer weiss? Die Speicherfreudigkeit der bisher nur im Labor getesteten Zellen kommt von elegantem Einsatz der Nanotechnologie. Wegen seiner Stabilität werden heute meist Kohlenstoffanoden verwendet, obwohl solche aus Zinn viel mehr Strom fassen könnten. Letztere haben aber den Nachteil, dass sie durch benutzung mikroskopisch kleine Metallfusseln ausbilden, die irgendwann zu Kurzschluss und Versagen der Batterie führen. Mit Nanotechnik bringt man die Zinnflächen jetzt dazu, das Wachstum “ordentlich” auszuführen, so dass man sehr viel mehr Energie speichern kann (und schneller laden, und länger benutzen). Ohne die bekannten Probleme. Klingt gut.

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Comment (1)

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