City 2.0: Zukunft in der Geisterstadt

5. Juni 2012 | by Mathias Rittgerott

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Im US-Bundesstaat New Mexico wird eine neue Stadt gegründet – sie wird jedoch menschenleer bleiben. Bei der Siedlung handelt es sich um das Center for Innovation, Testing and Evaluation (CITE), die Stein gewordene Simulation einer Stadt. Eine Milliarde Dollar werden dafür verbaut, berichtet der Blog earthtechling.

Zukunftsvisionen, wie das Leben in der Stadt in wenigen Jahren oder Jahrzehnten aussehen könnte, werden dort im Großlabormaßstab Wirklichkeit. Die Siedlung wird wie eine typische amerikanische Stadt aussehen, inklusive der oft belächelten Suburbia, nur ohne Bewohner.

Fragen, auf die im CITE Antworten gefunden werden sollen, gibt es zu Hauf: Wie kann Verkehr in der Stadt organisiert werden, mit Elektroautos und Fahrrobotern? Wie können bessere, drahtlose IT-Netzwerke aussehen? Wie kann die Stadt zum Kraftwerk werden, eingebunden in SmartGrids? Wie sieht es zukünftig mit Wasserversorgung und Müllentsorgung aus? Doch nicht nur die schöne Welt wird simuliert, sondern auch die dunkle Seite der Welt: Wie kann die Polizei besser für Sicherheit sorgen?

City Lab Diagram CIT

Auch Waffen können getestet werden, wirbt CITE auf der Webpage. Die Initiatoren hoffen, dass Forschungseinrichtungen, Universitäten, bei ihnen Schlange stehen werden.

16 Kommunen des Sonnenstaates hatten dafür geworben, die Geisterstadt auf ihrer Gemarkung zu bauen. Schließlich versprechen sich die Bürgermeister 350 direkte und 3500 indirekte Arbeitsplätze. Spatenstich soll im Juni sein.

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