[Testfahrt] Krass: Mercedes G-Klasse schafft 100 Prozent Steigung – auch im Rückwärtsgang

26. Mai 2012 | by TechFieber.de

mercedes g-Klasse AMG 63 2012

Volle Kanne schräg – und garantiert nix für Leute mit schwachen Nerven oder Höhenangst: Am sogenannten „Iron Schöckl“ zeigt die Neuauflage des inzwischen über 30 Jahre alten Mercedes-Kult-Geländewagens „G“ was für ein wilder Kerl noch in ihm steckt. Denn die G-Klasse schafft 100 Prozent Steigung – und das nicht nur vorwärts, sondern sogar im Rückwärtsgang. Siehe Video unten.

Das ganze erleben wir dieses Wochenende in La Clusaz, Frankreich, wo wir bei einem Medien-Event die neu aufgepeppte G-Klasse und GLK-Modellreihe des schwäbischen Autobauers mit dem Stern testen dürfen.

Neben toughen Offroad-Sessions mit der quasi unkaputtbaren „Professional“-Ausführung der G-Klasse und ausgiebigen GLK-Ausfahrten auf Passtrassen und am Fusse des Genfer Sees haben wir ganz besonders viel Spass mit der Sportversion des SUV-Vorreiters auf kurvigen französischen Alpen-Strassen: Namentlich dem neuen G 63 AMG, der mit seinem 5,5 Liter-V8-Biturbo-Motor und 544 PS (760 Nm Drehmoment) in 5,4 Sekunden von Null auf 100 km/h kurvige Bergstrasse hochspurten und mit seinem röhrenden Sound nicht nur die Kühe beim Almauftrieb erschrecken kann.

Auch der grosse Bruder es G63, der G65 AMG ist mit von der Partie in La Clusaz, und der erreicht die 100 km/h bereits nach 5,3 Sekunden und darf in der Spitze bis zu 230 km/h schnell rennen. Zu schade nur, dass man den 264.00 Euro teuren 4×4-SUV-Flitzer nicht selbst mal im Gelände ausprobieren darf.

Das Facelift der Mercedes G-Klasse (Preise ab 85.000 Euro) inklusive der ebenso starken wie luxuriösen neuen AMG-Versionen kommt nächsten Monat auf den Markt. Seine offizielle Premiere feierte der Enkel des Ur-Mercedes-Geländewagens im April auf der Motorshow in Peking.

Die frisch geliftete Kompakt-SUV-Reihe GLK, deren zuvor sehr kantiges Design nun deutlich abgerundet wurde, feierte ihre Premiere auf der New York Auto Show. Zudem hat Mercedes in Punkto Ausstattung, Sicherheitssystem und Motoren nachgebessert.

Der neue Mercedes GLK rollt ebenfalls kommenden Monat zu den Händlern; die Preise für den Allradler starten bei gut 36.000 Euro für das GLK-Einsteigermodell, sprich den 200er Diesel. Das Spitzenmodell, der 350er-Benziner, den wir ausgiebig in La Clusaz Probefahrten konnten, schlägt mit rund 50.000 Euro zu Buche.

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