[Unkaputtbar] Gefährliche Literatur: “rugged” lesen ist „in“

7. Mai 2012 | by Dieter Jirmann

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Natürlich kann man praktisch jedes Digital-Gerät in eine Verpackung stecken, die sich “rugged” nennt und so für sich damit wirbt, dass sie kaum zerstörbar ist. Aber braucht man das bei einem eBook-Reader? Ist das Leben mit der Literatur wirklich so riskant?

Das muss nun zwar jeder für sich selbst beantworten – wer sich aber zu einem beherzten “Ja” durchringt, kann mit einem Defender-Gehäuse von OtterBox künftig seinen Kindle Fire auch in Risikogebiete mitnehmen.

Mit mehreren Schichten aus Schaumstoff, Silikon und Polykarbonat will der Defender das Amazon-Gerät schützen; dazu gibt es noch einen Bildschirmschützer.

Das alles ist dann weder leicht noch billig: 277 Gramm sind zusätzlich zu tragen, und der Preis liegt bei stolzen 69,95 Dollar. Was aber dann doch wieder vergleichsweise günstig ist, wenn man darauf steht, in irgend einem der zahlreichen Krisengebiete der Welt bei Geschützfeuer virtuell in der Ernst-Jünger-Gesamtausgabe zu blättern.

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