[People @ Light+Building] Carport unter Strom

23. April 2012 | by Mathias Rittgerott

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Norbert Brehm mag Elektroautos. Und das, obwohl er lieber Fahrrad als Auto fährt. Der Carport als Tankstelle, das ist die Idee, die er für Siemens propagiert. Seine Kolleginnen tuscheln derweil, wer mit dem E-Mobil nach Feierabend heim fahren darf.

Was hat ein Auto auf einer Messe zu suchen, die Building im Titel trägt?
Ein Haus kann die Ladestation für ein Auto sein. Hier sehen wir einen Carport, auf dem Solarmodule montiert sind. In der Garage ist die Dose, an der das Auto geladen wird.

Genügen die paar Module, ein Elektroauto zu laden?
Vielleicht nicht ganz. Zusammen mit Modulen auf dem Hausdach geht das aber hundertprozentig. Das passt ideal zusammen. Das Haus wird zum Spritlieferant fürs Auto. Beide werden zu einem System vernetzt.

Weil das Auto umgekehrt zum Speicher für Strom wird, der auch wieder ins Haus fließen kann?
Genau. Das ist die Vision. Man muss natürlich regeln, dass das Auto immer soweit geladen bleibt, dass ich fahren kann. Sonst ist es ja nur eine Batterie.

Fahren Sie persönlich ein Elektroauto?
Ich bin leidenschaftlicher Radfahrer. Zur Arbeit habe ich nur zehn Kilometer. Ich wünsche mir deshalb ein kleines Elektroauto. Ein bis zwei Sitze genügen. Die Autos, die es derzeit zu kaufen gibt, sind mir zu groß.

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