[Light+Building] Zukunft im Container: Mit Graffiti zum smarten Haus

18. April 2012 | by Arwen Möller

[Light+Building] Revolutionäre Grafitti-Zukunft: Das Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid

Wie aus dem edlen Messe-Look gefallen wirkt der besprühte Container zwischen Halle 8, 9 und 11. Doch das ist Absicht. Denn das „Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid“, was in bunten Graffiti-Lettern auf der Stahlwand steht, soll revolutionäre Wege weisen.

Dabei ist das Gesprühte auch Programm: Auf dem Container-Dach befinden sich Photovoltaikzellen und Blitzschutz. Davor eine Windkraftanlage. Daneben ein Photovoltaik-Carport plus dazugehörigen Elektrofahrzeugen mit Ladestation.

Vor allem aber das Innenleben des Containers bietet Zukunftstechnologien „en masse“ fürs intelligente Haus – inklusive Erklärungen. Auch das sogenannte Smart Meter und ein Blockheizkraftwerk sind unter den drinnen insgesamt 19 Smart-Grid-Exponaten. Doch wer wirklich alle Einzelbausteine und Zusammenhänge verstehen will, der sollte sich Zeit nehmen. Denn so klein der Container auch ist, die dahinter steckende Technik hat’s in sich.

Die Aussichten – und zwar nicht nur die vom Dach des Containers – sind so revolutionär wie oft eben auch die Inhalte und Intentionen von Graffitis. Denn Smart Grid steht für ein vernetztes Gebäude, das als Kraftwerk selbst zum nachhaltigen, intelligenten Energielieferanten wird. Es lohnt sich also, dem Container auf der Light+Building einen längeren Besuch abzustatten.

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