[Cebit] Telefónica Germany: O2 schreibt Rekordumsatz – aber „tatsächlichen“ Problemen

6. März 2012 | by Torben Dietrich

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Mit einer leuchtenden lila Krawatte präsentierte Johannes Pruchnow, Geschäftsführer Business bei Telefónica Germany, den Jahresumsatz 2011. Dessen Zahlen stachen ebenfalls hervor: Mit 5 Milliarden Euro konnte die Konzerntochter das bisher erfolgreichste Jahr verbuchen.

Einen großen Teil des Geschäfts mit Business- aber auch Privatkunden macht natürlich der Verkauf von Mobiltelefonen aus. Während im Gesamtdurchschnitt die Smartphones nur 43 Prozent der neu verkauften Geräte ausmachen, sind es bei O2 tatsächlich 90 Prozent. „Tatsächlich“, eines von Pruchnows Lieblingsworten heute, tatsächlich konnte Telefónica Germany wohl auch deshalb unglaubliche 962 Millionen Apps auf Smartphones installieren.

Ein Schwachpunkt hingegen gibt es bei O2 mancherorts noch bei HSDPA- und UMTS-Übertragungen. Eine detaillierte Nachfrage dazu ließ Pruchnow und seinen Pressesprecher etwas ratlos zurück. Dann konnten sie aber auf geplante Zukäufe an Netzkapazitäten von der Telekom verweisen. Die Netzabdeckungsprobleme bezeichnete Pruchnow gar als „Wahrnehmungsproblem“. Na dann. Das Wahrnehmungsproblem scheint demzufolge in Südamerika besonders ausgeprägt zu sein. Denn dort, so steckte uns ein Kollege, sei die Netzabdeckung von Telefónica als quasi-Monopolist besonders löchrig. Tatsächlich.

Foto: Raphael Jahn

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