Der eigene Herzschlag als Passwort

23. Februar 2012 | by Dieter Jirmann

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Zur Entstehung einer Sicherheitstechnologie-Industrie, die als Datenschutz das Ablesen von Fingerabdrücken, Retina und was auch immer für tauglich hält, weil die Welt voller Menschen ist, denen als Passwort nichts Besseres einfällt als der eigenen Nachname.

Und bald könnte auch noch der Herzschlag hinzukommen. Auch der nämlich folgt einem individuellen Muster, und das kann man extrahierten und zur Basis einer Verschlüsselung machen.

Das zumindest meint Chun-Liang Lin von der National Chung Hsing University in Taichung (Taiwan), der mit seinem Team mit Hilfe eines Elektrokardiographen ein derartiges System entwickelt hat.

Der Elektrokardiograph liest die Körperdaten von der Handfläche ab und generiert damit einen Schlüssel, den er später auch wieder liest. Lin stellt sich vor, dass in der Zukunft Mobilgeräte wie Handys oder externe Festplatte auf diese Art und Weise vor fremdem Zugriff schützt, und zwar einfach durch eine Handberührung.

Wann das allerdings der Fall ist, steht in den Sternen – im Moment handelt es sich lediglich um ein Proof of Concept.

[Link] [Link] [Foto: brykmantra via Flickr/cc]

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