[TV] Aus dem All: Die TV-Apokalypse naht …?

22. Februar 2012 | by Arwen Möller

TV, Satellit, analog, digital, Schaltung, HD

Für die Branche heißt die Zukunft: digitale Fernsehübertragung! Doch während beim Kabelfernsehen und dem terrestrischen Fernsehen via Rundfunktürme nicht so leicht den Schalter umlegen kann, macht das Satelliten-Fernsehen 30. April 2012 genau das.

„Mit analogem TV-Empfang ist bald Schluss“, kündigt Astra auf seiner Homepage und fragt rhetorisch: „Möchten Sie dann in die Röhre gucken?“ In der Tat, Nicht-Vorbereiteten wird genau das passieren, wenn Astra zum Stichtag die analoge Sender des Satelliten-TVs einfach abschaltet. Dort, wo sonst die Lieblingssendung läuft, bleibt der Bildschirm dunkel.

Deshalb rieselt durch die Sanduhr auf der Astra-Homepage selbiger über die Miniatur eines Röhrenfernseher. Daneben tickt in Tagen, Stunden, Minuten, Sekunden den Countdown zum Schalttag. Denn hinter dem kurzen „Astra“ steht das Unternehmen SES Astra, das mit seinen gegenwärtig 17 Satelliten 135 Millionen Satelliten- und Kabelhaushalte in Europa versorgt.

Aus dem All werden so schon jetzt mehr als 210 HD-Kanäle an Europas Sendeanstalten übertragen. In Deutschland schaut die Mehrheit der Zuschauer Satelliten-Fernsehen. Die scheinen ganz gut gerüstet: Unter den 17,5 Millionen Haushalten mit Sat-TV sollen laut Astra 90 Prozent bereits auf digitalen Empfang umgestellt haben. Für die Zuschauer aus den 1,8 Millionen „analogen“ Haushalten steht der Gang zum Elekto-Fachmarkt noch an. Der Händler des Vertrauens freut sich daher weiter über Umsatz. Und der Zuschauer freut sich auch – vor allem, wenn seine TV-Welt am 1. Mai nicht unter geht.

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