Die Schließung von Megaupload bleibt wirkungslos

19. Februar 2012 | by Dieter Jirmann

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Na sowas: Neuseelands Gefängnisse haben einen nicht unbeachtlichen Kostgänger mehr beschert bekommen, seitdem sich die US-Justiz des dicken Herrn Dotcom Kim Schmitz bemächtigt hat.

Eine Bremse für den munteren Austausch von Dateien, die verdächtigt werden, Piratenware zu sein, war das allerdings nicht, lässt sich einer neuen Studie zufolge feststellen.

Um zwei bis drei Prozent sei der Datenverkehr im Web direkt nach der Schließung von Megaupload abgesackt, meldet DeepField Networks, eine Firma, die sich die Beobachtung von Internet-Trends zur Aufgabe gemacht hat.

Fast sofort aber sei man auf Alternativen ausgewichen, so dass das ursprüngliche Datenvolumen wieder erreicht sei.

Die Zeche übrigens zahlen der Studie zufolge die ISPs in den USA: Da nun ein Großteil der Downloads von Servern in Europa komme, zahlten  sie für die teureren transatlantischen Verbindungen bei ihren FaltrateFlatrate-Kunden deutlich mehr.

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