[TechPraxis] Kälteeinbruch: Auch die lieben Gadgets, Handys & Co. wollen wohlig warmgehalten werden …

1. Februar 2012 | by TechFieber.de

Smartphones bibbern nicht und Kameras können nicht klagen: Trotzdem sind elektronische Geräte ähnlich kälteempfindlich wie Menschen. Wer seine digitalen Wegbegleiter bei Kälte falsch behandelt, riskiert im schlimmsten Fall Schäden.

Aufwärmphase: Wer aus der Kälte kommt, will nur eins: Warm werden so schnell es eben geht. Elektronische Geräte, die richtig kalt geworden sind, dürfen dagegen nicht im Eilverfahren auf Raumtemperatur gebracht werden. Smartphones zum Beispiel brauchen für den Temperaturangleich etwa eine halbe Stunde, erklärt das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF). Solange bleibt das Handy am besten in der Tasche. Keinesfalls sollte man das Smartphone auf die Heizung legen oder föhnen. Denn so kann im Gehäuse Kondenswasser entstehen und die Elektronik beschädigen. Das gilt übrigens für alle Geräte. Was es noch zu beachten gibt:

Leergesaugte Akkus: Die Kapazität der wiederaufladbaren Batterien in Handys, Kameras oder MP3-Playern sinkt bei Kälte drastisch. Deshalb sollten die Geräte im Winter und besonders bei Minusgraden gut verpackt oder an einem warmen Ort wie der Innentasche der Jacke verstaut werden. Wer die Geräte bei Temperaturen nutzt, die weit unterhalb des Gefrierpunktes liegen, steht schnell mit leerem Akku da. Fotografen sollten im Winter deshalb an Ersatzbatterien denken, die natürlich auch in die wärmenden Innentasche der Jacke gehören.

Handschuhe und Touchscreens: Fast jeder hat die Erfahrung schon gemacht: Smartphone- oder Kamera-Touchscreens lassen sich nicht mit gewöhnlichen Handschuhen bedienen. Ihnen fehlt die nötige Leitfähigkeit, wie sie zum Beispiel die menschliche Haut besitzt. Wer sein Smartphone nutzen möchte, ohne in der Kälte ständig einen Handschuh auszuziehen zu müssen, muss sich spezielle Modelle mit leitfähigen Fasern oder leitfähigem Material an einzelnen Fingerspitzen zulegen.

Beschlagene Objektive und Displays: Wer mit einer ausgek


Foto: dpa

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