[Music] Spotify goes international: Unbegrenzter Zugriff auf 15 Millionen Musik-Stücke

17. November 2011 | by Dieter Jirmann

[Music] Spotify goes international: Nun gibt es auch in der Schweiz mit unbegrenztem Musik-Zugriff

Kaum ein Service hat in der Musikbranche in den letzten Jahren für so viel Beachtung wie Spotify. Immerhin verspricht das im Jahr 2008 in Schweden gegründete Unternehmen seinen Kunden den Zugriff auf über 15 Millionen von Songs, und zwar sowohl zuhause als auch unterwegs – und zu überschaubaren Preisen.

Der Dienst, für dessen Nutzung eine eigene Software installiert werden muss, versteht sich selbst als legale Alternative zur Musik-Piraterie, denn hier zahlen die User für ein Abonnement, und aus den Einnahmen fließen Tantiemen an Künstler und Plattenfirmen. Der große technische Unterschied: Spotify verschickt die Musik als Stream und nicht als Datei, die auf dem Rechner gespeichert wird.

Das ist aber gerade ein wesentlicher Vorteil, denn der Kunde benötigt keinen Speicherplatz, und kann auch unterwegs mit seinem Mobilgerät auf einen Katalog zugreifen, der die Kapazitäten des eingebauten Speicher sprengen würde.

Seinen Nutzern bietet Spotify drei verschiedene Abonnementsmodelle an. In der einfachsten Version, Spotify Free, können die Neukunden in der Schweiz zunächst sechs Monate lang unbegrenzt hören, was sie wollen, bekommen aber Werbung mitgeliefert. Nach Ende der Einführungsphase ist der Gratis-Zugriff auf 10 Stunden im Monat begrenzt.

Für 6,45 Franken im Monat erhält man das unlimitierte Angebot auch ohne Werbung, und wer 12,95 Franken investiert, bekommt Spotify Premium mit höherer Audio-Qualität, exklusivem Content, Wettbewerben und speziellen Offerten. Zum Schweiz-Start hat Spotify übrigens auch speziell eine Playlist für die heimischen Neuhörer angelegt.

In der Musikbranche ist Spotify allerdings nicht unumstritten. Angesichts der niedrigen Tarife sind auch die Summen, die weitergeleitet werden, (noch) überschaubar – aus diesem Grund haben sich in vielen Ländern die Plattenfirmen mit der Lizenzvergabe schwer getan. Und auch bei Musikern herrscht geteilte Meinung. Einerseits wird auch hier über geringe Tantiemen geklagt, aber da Spotify auch Bands ohne Plattenvertrag aufnimmt und ihnen eine Plattform bietet, bewerten gerade Newcomer den Dienst sehr positiv.

Links zum Thema
http://www.netzwoche.ch/de-CH/News/2011/11/16/Spotify-neu-in-der-Schweiz-erhaeltlich.aspx

http://www.pctipp.ch/news/webtipps/58958/musik_streaming_dienst_spotify_gestartet.html
http://www.spotify.com/int/blog/archives/2011/11/16/a-big-hello-to-belgium-and-switzerland/
http://torrentfreak.com/spotify-income-is-microscopic-laughable-pathetic-110205/

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