[Web] Studie: Wireless Broadband Alliance rechnet mit deutlich mehr öffentlichen Internet-Hotspots

10. November 2011 | by Silvia Kling

Die Zahl der öffentlichen Hotspots für den drahtlosen Zugang zum Internet wird sich nach Einschätzung der Branchenvereinigung WBA bis 2015 mehr als vervierfachen. Zur Zeit gibt es weltweit 1,3 Millionen solcher WLAN-Hotspots (im englischen Sprachraum meist als Wi-Fi bezeichnet). Diese Zahl werde in den nächsten vier Jahren um 350 Prozent auf 5,8 Millionen steigen, teilte die Wireless Broadband Alliance (WBA) am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit. Nicht enthalten sind private WLAN-Zugänge, die mit anderen Nutzern geteilt werden.

Orte mit öffentlichen Hotspots sind demnach vor allem Parks, Touristenattraktionen und Verkehrsknotenpunkte. Eine Studie für die Branchenvereinigung ergab, dass Hotspots zurzeit zu 48 Prozent von Notebooks, zu 36 Prozent von Smartphones und zu 10 Prozent von Tablet-Computern genutzt werden. Die WBA erwartet, dass Smartphones die Notebooks hier bald überholen werden.

Zusätzliche Impulse werden mit Einführung einer neuen Technik erwartet, die zurzeit getestet wird: Bei den „Next Generation Hotspots“ (NGH) kann man sich nahtlos zwischen Mobilfunk- und WLAN-Netzen bewegen. Dabei wird die SIM-Karte des Handys registriert, was eine eindeutige Identifizierung des Nutzers ermöglicht und Sicherheitsbedenken ausräumen soll.

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