Edmund Stoiber befürchtet Ende des Privat TV

20. Oktober 2011 | by Fritz Effenberger

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident hat nach seiner politischen Karriere ein warmes Plätzchen bei ProSiebenSat.1, als Chef des Beirats. Entsprechend vollmundig setzt er sich für seine neuen Herren ein.

Von zwei Seiten sieht er die kommerziellen Fernsehsender unter Druck: Einerseits seine die Internetgiganten Apple, Facebook, Google dabei “in den deutschen Fernsehmarkt einzubrechen und sich einen großen Teil der Werbeumsätze zu sichern”, andererseits spüren man den „starren Fokus der Politik auf die öffentlich-rechtlichen Sender“. Wir übersetzen das mal: Edmund fordert Gesetze, die den Internetfirmen das Leben schwerer machen, und die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten behindern. Damit Firmen wie ProSiebenSat.1 bei gleichem Aufwand mehr Geld verdienen. Aber… das ist doch gar nicht die Grundidee einer freien Marktwirtschaft? Wenn Unternehmen nicht genug Geld verdienen, müssen sie sich eben neue Produkte ausdenken. Oder gleich zumachen. Wars nicht so?

[Link] [Pic Linus Egger cc by sa]

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